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Erster Hybridbus der Schweiz bei Eurobus.
EUROBUS setzt seit Juni 2007 den ersten Hybrid-Linienbus der Schweiz ein. Der Mut zur Investition in die ökologisch zukunftsträchtige Technologie wurde mit der vom Bundesamt für Energie verliehenen Auszeichnung «Watt d’Or» in der Kategorie «Energieeffiziente Mobilität» belohnt.
Hybrid-Antriebstechnologie ist für den Einsatz im öffentlichen Regionalverkehr ideal geeignet. Vom amerikanischen Getriebehersteller Allison entwickelt, vereint der parallele Hybridantrieb die Vorzüge mehrerer Antriebssysteme. Unter der Bushaube arbeitet ein klassischer, der EURO IV Norm entsprechender und mit einem Abgasreinigungssystem (CRT) ausgerüsteter, 340 PS starker Dieselmotor parallel mit zwei Elektromotoren.
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| Beim Bremsen wird das Allison-System durch die Konvertierung der Energie in Elektroenergie sofort in den Generatorbetrieb umgeschaltet. Der Strom wird im Allison-Speichersystem gespeichert. Setzt sich der Bus in Bewegung, wird die gespeicherte und regenerierte Energie verwendet. Ausser einem sinkenden Kraftstoffverbrauch, geringerem Schadstoff- und Partikelausstoss verspricht der Hersteller leisere Fahrgeräusche und ruckloses Beschleunigen. Der Solaris Bus bietet Platz für 136 Personen.
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Er kostet 720 0000 Franken und liegt damit rund 20 % über den Beschaffungskosten für einen Gelenkbus herkömmlicher Bauart. Bestätigen sich die Messwerte, amortisiert sich der Mehraufwand.
Der Elektromotor bezieht seine Energie aus den Hochleistungsbatterien auf dem Fahrzeugdach. Bei höherer Geschwindigkeit setzt der Dieselmotor ein und versorgt den Antriebsstrang mit zusätzlicher Kraft. Bremst der Bus ab, lädt das Parallel-Hybrid-System die Batterien auf und gewinnt somit etwa 20 % der ansonsten verlorenen Bremsenergie zurück. Dank der Energierückgewinnung läuft der Hybrid-Antrieb im Verkehr in dicht besiedelten Gebieten und tiefen Durchschnittsgeschwindigkeiten besonders effizient und schont sowohl fossile Bennstoffe als auch die innerstädtischen Luftverhältnisse.
Die Lage auf dem Rohstoffmarkt, ständig steigende Mineralölpreise und die zunehmende Verschmutzung der Umwelt sind Gründe genug, um nach alternativen Antriebstechniken zu suchen. Begriffe wie Erdgas, Biodiesel und Brennstoffzellen machen häufig die Runde. Was aber ist umweltfreundlich und auch ökonomisch sinnvoll? Erdgasantriebe erfordern spezielle Tankstellen, Busse, die mit Biodiesel fahren, verbrauchen nicht weniger und der Brennstoffzelle fehlt noch die Serienreife. Etwas anders verhält es sich mit dem Hybridantrieb.
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Im PKW bereits anzutreffen, beschränkte sich der Einsatz in Bussen bisher auf vereinzelte Prototypen. Die Stadtverkehrsbetriebe DVB AG in Dresden testet seit dem 8. März 2007 im Linienbetrieb ein gleiches Fahrzeug. Somit ist der Eurobus Solaris Urbino 18 europaweit der zweite hybridbetriebene Bus.
Ein Comic des Herstellers erläutert die Funktion des Hybridantriebs: Comic herunterladen