Madrid & Toledo - verführt mit Kunst & Klang Norma mit Lisette Oropesa im Teatro Real
Eine Musik- und Kulturreise nach Madrid lohnt sich, weil die spanische Hauptstadt Kunst, Geschichte und musikalische Vielfalt einzigartig verbindet. Prächtige Plätze, elegante Boulevards und lebendige Viertel prägen das Stadtbild. Weltberühmte Museen wie der Prado und das Reina Sofía, der Königspalast sowie zahlreiche Theater, Konzertsäle und Flamenco-Bühnen machen Madrid zu einem faszinierenden Kulturziel.
Termine und Preise
- 2027
| 13.04. - 17.04.2027 | Di. - Sa. | ab CHF 2'650.- |
1. Tag: Schweiz - Madrid
Anreise mit dem Nachmittagsflug der Swiss nach Madrid. Nach dem Transfer Zimmerbezug und Abendessen im stilvollen Restaurant des Hotels.
2. Tag: Madrid & Oper
Bei einer Führung durch das Teatro Real entdecken Sie prächtige Säle, königliche Logen und Bereiche hinter den Kulissen. Anschliessend erkunden Sie Madrids Altstadt mit Plaza Mayor und Puerta del Sol. Nach dem gemeinsamen Mittagessen bleibt Zeit zur freien Verfügung. Am Abend erleben Sie im Teatro Real Bellinis «Norma» mit Lisette Oropesa. Zuvor stimmt Sie Ihr Reiseleiter auf die Oper ein.
3. Tag: Ausflug Toledo
In Toledo spazieren Sie durch mittelalterliche Gassen, besuchen die eindrucksvolle Kathedrale und erleben das Zusammenspiel christlicher, muslimischer und jüdischer Kultur. Die UNESCO-geschützte Altstadt beeindruckt mit ihrem reichen historischen Erbe. Nach einem Mittagessen in einem typisch lokalen Restaurant Rückfahrt nach Madrid. Am Abend lassen Sie die Reise bei Tapas und Getränken gemütlich ausklingen.
4. Tag: Madrid
Sie beginnen den Tag im lebendigen Malasaña-Viertel und besuchen das Kulturzentrum Conde Duque, das heute Kunst, Musik und Kultur vereint. Nach dem gemeinsamen Mittagessen entdecken Sie im berühmten Museo del Prado Meisterwerke von Velázquez und Goya. Anschliessend bleibt Zeit zur freien Verfügung. Am Abend erwartet Sie ein privates Konzert spanischer Liedkompositionen mit Sopran und Klavier.
5. Tag
Rückflug am Vormittag nach Zürich.
CarRouge
Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.
- 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
- Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
- Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
- Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
- Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
- Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
- Gratis WLAN/Internet in Europa
360° Panorama
inbegriffen
- Flugreise mit Swiss inkl. Taxen
- Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
- Alle Transfers in örtlichen Bussen
- Reiseleitung für alle Ausflüge
- Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
- 4 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
- 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
- 1 x Abendessen inkl. Getränke
- 3 x Mittagessen inkl. Getränke
- Alle Führungen und Eintritte
- Audioguides bei den Führungen
Hotels
Das 4* Hotel Soho Opera liegt mitten im Zentrum von Madrid, in unmittelbarer Nähe zur Opera, der Plaza Mayor und der Puerta del Sol.
Opernbeschreibung
Vincenzo Bellini: „Norma“ - „Casta Diva“ (Keusche Göttin)
Nach „La sonnambula“ mit Giuditta Pasta in der Titelpartie komponierte der Sizilianer Vincenzo Bellini für die Diva 1831 binnen sieben Monaten die tragische Oper „Norma“. Das Libretto verfasste der Genueser Felice Romani nach dem französischen Schauspiel von Gabrielle Soumet und Louis Belmontet. Die Uraufführung der Oper fand am 26. Dezember 1831 an der Mailänder Scala mit mässigem Erfolg statt. Erst Maria Malibran brachte sie 1834 in Neapel zum Erfolg. Und mit 90 Auftritten setzte Maria Callas den Erfolg weltweit fort.
Die Handlung spielt um 50 v. Chr. im Hain und Tempel des Gottes Irmin mit der Irminsäule, dem Druidenstein als Altar, mit dem Schild und dem Brennus-Schwert. Die Druiden waren die Priesterkaste der Kelten. Sie verehrten Eiche, Eisenkraut und Mistel, die heilende Wirkungen versprachen.
Im Hain versammeln sich die gallischen Krieger und die Druidenpriester mit dem Oberpriester Oroveso (Orovist), um sich gegen die römischen Unterdrücker zur Wehr zu setzen. Orovesos Tochter, die Seherin und Oberpriesterin Norma, wird bei Mondschein die Zeremonie vornehmen. Im Anzug sind der römische Prokonsul Pollione und sein Begleiter Flavio. Mit Pollione hatte Norma eine Beziehung, aus der zwei Söhne entsprangen. Doch er verliebte sich mittlerweile in Adalgisa, die „ministra giovane“ des Irmin-Tempels. Beim Schneiden der Mistel an der Eiche mit der goldenen Sichel sieht die Seherin Norma noch kein Zeichen zum Eingreifen. („Casta Diva che inargenti queste sacre antiche piante al noi volgi il bel sembiante senza nube e senza vel!“).
Als erstes Opfer der heiligen Handlung ist Pollione vorgesehen. Er will Adalgisa nach Rom entführen. Doch zuvor erklärt sie sich Norma, die sie vom Gelübnis entbindet. Sie verweigert sich Pollione, als Norma ihr das Geheimnis der Verbindung lüftet. Nun lastet auf ihm Normas Fluch.
Anstatt aus Rache ihre Kinder umzubringen, will sie sie in Adalgisas Obhut geben. Diese weist das Ansinnen zurück und anerbietet ihre Fürsprache bei Pollione. Dieser droht, sie gewaltsam zu entführen. Norma schlägt dreimal mit dem Brennus-Schwert gegen den an der Eiche aufgehängten Schild. Die Priester und Krieger eilen zur Irminsäule und segnen ihre Waffen. Als Opfer wählt Norma den gefangenen Pollione. Oroveso fordert sie auf, ihn mit dem Schwert zu durchbohren. Sie zögert und anerbietet Pollione die Freiheit, falls er auf Adalgisa verzichte. Wenn nicht, droht seine Verbrennung auf dem Scheiterhaufen. Er greift nach dem Brennus-Schwert. Norma wählt ihre Rivalin als zweites Opfer für die Götter. Doch zum Erstaunen aller richtet sie die Schuld gegen sich selbst und bittet ihren Vater Oroveso, sich der beiden Knaben anzunehmen. Dann besteigt sie mit Pollione, der sie in der Stunde des Todes wieder liebt („incomincia eterno amor“), mit Fassung den Scheiterhaufen. Ein Freitod für Beide.