Opernreise Arena di Verona Die ganz besondere Atmosphäre

Die Stadt von Romeo und Julia begeistert vor allem Kunstliebhaber und Opernfans mit ihrer weltbekannten Arena di Verona. Stets in warmes Licht getaucht, bietet sie viele romantische Plätze, Gassen und beeindruckende Sehenswürdigkeiten. Die Stimmung in der Arena ist und bleibt einzigartig.

4 Tage ab CHF 1'675.-
Abreisedaten
13.07. - 16.07.2022 Mi. - Sa. ab CHF 1'675.-
12.08. - 15.08.2022 Fr. - Mo. ab CHF 1'675.-
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IHR ANSPRECHPARTNER

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Verona

Reise via Gotthard ins Tessin. Mittagessen inkl. Getränke am Lago di Lugano. Weiterreise via Mailand nach Verona. Geniessen Sie die abendliche Stimmung rund um die Arena. Das Hotel liegt mitten in der Stadt.

2. Tag: Verona & Oper

Verona ist nach Venedig die bedeutendste Kunststadt Venetiens. Bei einem Spaziergang sehen Sie die Altstadt mit dem Piazza delle Erbe, das Castelvecchio und das Haus der Julia mit dem berühmten Balkon. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Gemeinsames Abendessen in einem ausgesuchten Lokal. Besuch der Opernaufführung. Geniessen Sie nach der Oper die Stimmung auf der Piazza Brà.

3. Tag: Verona & Oper fakultativ

Am späten Vormittag Stadtrundfahrt und Besuch der Basilica di San Zeno, sie zählt zu den schönsten romanischen Basiliken Italiens. Bei der Rundfahrt entdecken Sie atemberaubende Ausblicke auf die Stadt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Fakultativer Besuch der Opernaufführung.

4. Tag: Verona - Schweiz

Rückreise in die Schweiz

Musikprogramm

Arena di Verona

14. Juli 2022, 21.00 Uhr

Carmen (G. Bizet)

Arena di Verona (fakultativ)

15. Juli 2022, 21.00 Uhr

La Traviata (G. Verdi)

Arena di Verona

13. August 2022, 20.45 Uhr

Turandot (G. Puccini)

Arena di Verona (fakultativ)

14. August 2022, 20.45 Uhr

Carmen (G. Bizet)

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 1 x Mittagessen inkl. Getränke
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Spezialitäten-Abendessen inkl. Wein, Wasser und Kaffee
  • 1 x Poltronissime Gold
  • Innenstadtführung Verona
  • Stadtrundfahrt Verona
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa

360° Panorama

Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 1 x Mittagessen inkl. Getränke
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Spezialitäten-Abendessen inkl. Wein, Wasser und Kaffee
  • 1 x Poltronissime Gold
  • Innenstadtführung Verona
  • Stadtrundfahrt Verona
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
Hotels

Sie wohnen im 4* Hotel Firenze im Zentrum von Verona. Die Arena und die historische Altstadt erreichen Sie in weniger als 10 Gehminuten. Die Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC, Fön, Telefon, TV und Safe ausgestattet.

Opernbeschreibungen
Opernbeschreibungen

Georges Bizet: „Carmen“ – Opéra comique in vier Akten

„L’amour est un oiseau rebelle“

Grundlage des Librettos von Henri Meilhac und Ludovic Halévy ist die Novelle „Carmen“ des Pariser Autors Prosper Mérimée. Der galante Dandy bereiste Spanien und erforschte in Andalusien das Leben der Zigeuner. Das Kolorit mit Tanz, Stierkampf und Kastagenetten faszinierte auch den Pariser Komponisten Georges Bizet, der sich vom „Hispanismo“ anstecken liess. Die Uraufführung vom 3. März 1875 in der Opéra Comique fand nur geringe Beachtung, und die französische Oper wurde erst nach der Wiener Erstaufführung in deutscher Sprache zum Erfolg. Die Schauplätze in Sevilla sind eine Tabakfabrik, die Schenke des Lillas Pastia, Schmugglerpfade und eine Stierkampfarena.

Sergeant Don José aus Navarra liebt die Waise Micaela, die seine Mutter in Obhut genommen hatte. In Sevilla erhält er von seinem vorgesetzten Lieutenant Zuniga den Befehl, die Zigeunerin Carmen ins Gefängnis abzuführen. Sie hat in der Zigarettenfabrik einen Streit entfacht und eine Kollegin verletzt. Im Gefängnis bringt sie Don José dazu, sie entwischen zu lassen. Das trägt ihm einen Arrest ein. In der Schenke tanzen und singen Carmen mit ihren Freundinnen Mercedes und Frasquita. Der Torero Escamillo wird für seinen Sieg gefeiert. Carmen kümmert sich vorerst um Don José, der beim Zapfenstreich einrücken muss und sich ihr entzieht. Die Schmuggler Dancairo und Remendado sind mit Don José auf dem Weg von Gibraltar nach Sevilla. Carmen lehnt die Versöhnung mit Don José ab. Die gelegten Karten verheissen den beiden Zigeunerinnen Glück, Carmen jedoch den Tod. Escamillo schürt Don Josés Eifersucht. Dieser unterliegt im Zweikampf. Micaela versucht mit Mitleid um die im Sterben liegende Mutter deren Sohn zurückzugewinnen. Carmen, die sich auf Escamillo eingelassen hat, schlägt die Warnungen ihren Freundinnen vor Don Josés Raserei aus. Der Mord an Carmen ist unausweichlich.

Die andalusischen Leidenschaften und der südländische Machismo prallen in dem von starker Sinnlichkeit geprägten Drama aufeinander. Bizets Musik stachelt die Szenen an mit zündenden Melodien und Rhythmen in der Habanera, in den Chansons und Volksszenen, in Don Josés bewegender Blumenarie „La fleur que tu m’avais jetée“ bis zum triumphalen „Toréador“ und Don Josés letzten Worten der Reue im Angesicht ihres Todes: „O ma Carmen adorée!“

Giuseppe Verdi: „La Traviata“ – „A quell amor ch’è palpito!“

Ausgangspunkt zu Verdis Oper ist der französische Roman „La dame aux camélias“ von Alexandre Dumas fils. Daraus entstand ein erfolgreiches Theaterstück. Der italienische Regisseur Francesco Maria Piave, der für Verdi schon die Libretti von „Ernani“ bis „Rigoletto“ verfasst hatte, lieferte dem Komponisten auch die literarische Vorlage zur dreiaktigen Oper „La Traviata“, die Verdi in 45 Tagen vollendete. Sie kam am 6. März 1853 am Teatro La Fenice zur Uraufführung. Doch erst eine Umarbeitung und die Neueinstudierung vom 6. Mai 1854 an Venedigs Teatro San Benedetto verhalfen der Oper zum endgültigen Durchbruch.

Violetta gibt sich dem Genuss eines Festes hin und lindert damit ihr Leiden. Sie tafelt inmitten von Freunden: Vicomte Gaston, Alfredo Germont, Flora Bervoix, Baron Douphol. Alfredo singt das Brindisi-Trinklied: „Libiamo ne’lieti calici“. Man walzert. Violetta erblasst und sieht sich im Spiegel: „Oh qual pallor!“ Sie fragt Alfredo unumwunden: „Da molto è che mi amate?“ Im Duett „Un di felice“ gestehen sich die Beiden ihre Liebe. Sie überreicht ihm eine Kamelie von der Brust, die er erst zurückbringen soll, wenn sie verwelkt ist. Alfredos Liebesworte vom „palpito dell’universo intero“ berühren ihr Herz: „E strano!“ Sie erzählt vom jugendlichen Sehnen nach einem Herrn der Zukunft. Doch sie will frei bleiben und die Freuden des Augenblicks geniessen.

In einem Landhaus schwärmt Alfredo von Violetta, die seinetwegen seit drei Monaten die prunkvollen Feste in der Stadt meidet. Besorgt erzählt die Dienerin Annina, Violetta wolle ihr Hab und Gute, Pferde und Kutschen verkaufen. Sie brauche „mille luigi“. Flora schreibt Violetta an den neuen Zufluchtsort und lädt sie zum Fest in Paris ein. Germont, Alfredos Vater, besucht sie und erfährt vom Brief mit den Verkaufs¬absichten. Er fordert „un sacrificio“, ein Opfer. „Pura siccome un angelo“. Er tönt eine Beziehung seiner Tochter an, die nur heiraten kann, wenn Alfredo in den Schoss der Familie zurückkehre und ihre Ehre rette. Er fordert Violetta zum Verzicht auf Alfredo. Fast zynisch erklärt er ihr die Vorteile einer Trennung und dass der Himmel die Verbindung nicht gesegnet habe. Ihre Hoffnung schwindet, dass sie als Gefallene, als „traviata“, dereinst wieder aufgerichtet werde. Sie ruft die reine Jungfrau an: „Dite alla giovine si bella e pura“. Germont tröstet sie: „Piangi, o misera!“ Sie soll Alfredo sagen, dass sie ihn nicht liebe! Violetta wirft sich an Germonts Brust: “Qual figlia m’abbracciate, forte cosi sarò“. Als Opfer ihrer Liebe will sie sterben: „Conoscva il sacrificio“.

Vater und Sohn liegen sich in den Armen. Germont erinnert ihn an schöne Zeiten und an die Stimme der Ehre („la voce dell’onor“). Alfredo schwört Rache an Floras Fest. Der Marquis D’Obigny streut das Gerücht, Alfredo und Violetta seien getrennt. Auftritt der „Cori di Zingarelle e di Mattadori spagnoli“. Gaston singt das Lied vom Stierkämpfer Piquillo. Alfredo sieht Violetta am Arm von Baron Douphol. Es wird Glück gespielt. 100 Louis auf die Rechte und auf die Linke. Alfredo gewinnt. Violetta warnt Alfredo, er solle verschwinden. Douphol ist der Herausforderer. Ihm hat sie den Schwur getan, Alfredo zu meiden: „Di fuggirti un giuramento sacro io fea“. Sie gibt vor, Douphol zu lieben. Alfredo wirft ihr den Geldbeutel vor die Füsse: Liebe auf Bezahlung! „Gelosa smania“. Die rasende Eifersucht treibt ihn dazu. Erst jetzt gesteht sie, Alfredo bis zum Tode zu lieben!

Doktor Grenwil fühlt ihr den Puls. Ihre Schwindsucht lässt sie nur wenige Stunden noch leben. Im Lektionston liest sie Germonts Brief von der Verwundung des Barons beim Duell. Sie nimmt Abschied vom Leben. Das Bacchanal des „bue grasso“ bricht herein. Alfredo bei Violetta. Er will sie wegtragen von Paris. Germont bereut. Ihr letztes Bekenntnis: „Se una pudica vergine degli anni suoi nel fiore a te donasse il core sposa ti sia..io vo..“. Es ist vollbracht. Sie stirbt in seinen Armen.

Giacomo Puccini „Turandot“ – Dramma lirico

„Nessun dorma!“ Die Nacht des Wachens

Von 1893 bis 1923 schuf Giacomo Puccini seine Meisterwerke „Manon Lescaut“, „La Bohème“, „Tosca“, „Madama Butterfly“, „Fanciulla del West“, „Il Trittico“ („Il tabarro“, „Suor Angelica“, „Gianni Schicchi“). Im Sommer 1921 vollendet der an Kehlkopfkrebs erkrankte Komponist den ersten Akt seines Lyrischen Dramas „Turandot“. Puccini stirbt am 29. November 1924 und hinterlässt seine letzte Oper unvollendet. Das Libretto verfassten Giuseppe Adami und Renato Simoni nach der 1762 erschienenen, chinesischen Fabel von Carlo Gozzi. Arturo Toscanini brachte am 25. April 1926 in der Mailänder Scala die unvollendete Fassung, am 26. April die von Franco Alfano ergänzte Schlussfassung zur Uraufführung.

Schauplatz ist der Kaiserpalast in der verbotenen Stadt Peking.

Der Mandarin, Herold am chinesischen Hof, weissagt, die reine Prinzessin Turandot eheliche den Mann von königlichem Blute, der ihre drei Rätsel löse. Wer die Probe nicht bestehe, werde von der Hand des Henkers fallen. Die Sklavin Liu befürchtet, Timur, der abgesetzte Kaiser der Tataren und Vater des unbekannten Prinzen, müsse sterben. Die zwölf Henkersknechte (I servi del boia) fordern blutrünstig „sprizzi fuoco e sangue“ (Feuer und Blut) und La Folla (die Menge): „Es sind drei Rätsel, der Tod ist eines!“ Die drei Würdenträger am chinesischen Hof, Pong, Pang und Ping, weisen den unbekannten Prinzen verächtlich vom Platz. Lieber soll er sich hundert Frauen nehmen als die immergleiche Turandot. Il Principe ignoto schlägt dreifach den Gong und ruft in wilder Ekstase „Turandot“ aus.

Hochzeit oder Tod. Ping, Pong und Pang werweisen. Das Ritual wiederholt sich: drei Gongschläge, dreimal Köpfe rollen. Es sind schon 13! Schon die Prinzen von Samarkand, Sagarika, Birma, Kirgisien haben versagt.

Im Thronsaal des Kaiserpalastes treten die acht Weisen mit den Seidenrollen und der darin eingerollten Lösungen der Rätsel und die drei Masken auf. Der Prinz will die Probe bestehen. Der Kaiser will lieber sterben als wieder einen jungen Prinzen opfern. Turandot erzählt ihre Geschichte: „In questa Reggia or son mill’anni e mille...La Principessa Louling, la mia ava“, ihre Ahnin wurde von einem fremden Mann entführt. Gesühnt werden muss die Untat, „quella purezza“.

Als erstes Rätsel erscheint „un fantasma iridescente“. Der Prinz errät: „La speranza“. Das zweite Rätsel lodert gleich einer Flamme: „Il sangue“. Das dritte Rätsel ist Eis, das dich entzündet: „Turandot!“ Sie erschrickt. Der Kaiser beharrt auf Einhaltung des Schwurs: „E sacro il giuramento!“ Sie lehnt ab. Er gibt ihr ein Rätsel auf: bis zur nächsten Morgenröte soll sie den Namen des Prinzen nennen.

Im Schlossgarten ertönt der Ruf: „Nessun dorma!“ Der Prinz verrät seinen Namen nicht. Nur ein Kuss soll das Schweigen lösen. Er lässt sich durch nichts beirren. Sgherri (Häscher) führen Timur und Liu im elenden Zustand vor. Turandot voller Verachtung zu ihm: „Sei pallido, straniero!“ (Bleich bist du, Fremder).

Liu weiss den Namen. Sie soll gefoltert werden, bleibt aber standhaft. Sie bekennt ihre heimliche Liebe zum Prinzen und begeht Selbstmord. Der Prinz entreisst Turandot den Schleier: „Principessa di morte e di gelo“. Ihr Verdikt: „Non profanarmi!“ (Entweihe mich nicht). Er überschüttet sie mit Küssen. Il Principe: „E l’alba!“ (Morgenröte). Turandot fühlt ihre ersten Tränen und Fieber (questa febbre). Er erlöst sie mit dem Namen: „Calàf, figlio di Timur!“ Die Menge jubelt: „Diecimilia anno al nostro Imperatore!“ Turandot: „Il suo nomine è Amor!“

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 07.30 bis 12.00 | 13.00 bis 17.00 Uhr

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