Ferien-Reisen

Opernreise Bologna - Ravenna Musik, Kunst & Genuss - La Traviata

Bologna mit der ältesten Universität Europas besitzt eine der schönsten und besterhaltenen Altstädte Italiens. Das Opernhaus „Teatro Comunale“ geniesst einen hervorragenden Ruf. Während dieser Reise führt Sie ein Ausflug in die Kunststadt Ravenna. Weltberühmt ist Ravenna vorallem für die ältesten noch vollständig erhaltenen Wandmosaiken. Sie besichtigen u.a. die Basilika San Vitale, die von Kunstkennern als das „Wunder von Ravenna“ bezeichnet wird.

4 Tage ab CHF 1'515.-
Abreisedaten
06.05. - 09.05.2019 Mo. - Do. ab CHF 1'515.-
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Ihr Ansprechpartner

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 061 765 85 16

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Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Bologna

Anreise via Mailand und Parma nach Bologna. Bologna besitzt eine der schönsten und besterhaltenen Altstädte Europas mit vielen Türmen aus dem Mittelalter und ca. 40 km Arkadengängen, die die weitläufige Innenstadt mit ihren Fussgängerzonen, Plätzen, Kirchen und Palästen miteinander verbinden. Abendessen in einem Restaurant.

2. Tag: Ausflug nach Ravenna

Während des Stadtrundgangs sehen Sie die wichtigsten Baudenkmäler aus der gotischen und byzantinischen Zeit wie z. B. die Kirche Sant'Apollinare. Weltberühmt ist Ravenna vor allem für die ältesten noch vollständig erhaltenen Wandmosaiken. Ein Spezialitäten-Mittagessen erwartet Sie in einem gemütlichen Restaurant. Sie besichtigen die Basilika San Vitale, die von Kunstkennern als das „Wunder von Ravenna" bezeichnet wird.

3. Tag: Bologna & Oper

Geführter Rundgang durch die alte Universitätsstadt, bekannt für die Türme „degli Asinelli“ und „della Garisenda”, die Kathedrale San Petronio und den Neptunbrunnen. Spezialitäten-Mittagessen und anschliessend freier Nachmittag. Opernnufführung am Abend.

4. Tag: Bologna – Schweiz

Das Mittagessen (extra) geniessen Sie in einem Restaurant abseits der Autobahn.

Musikprogramm

Teatro Comunale Bologna
08. Mai 2019, 20.00 Uhr
La Traviata (G. Verdi)
Dirigent - Renato Palumbo
Regie - Andrea Bernard
Mariagela Sicilia
Francesco Castoro
Simone Del Savio
Chor und Orchester
Teatro Comunale
Weitere Besetzung bei
Drucklegung nicht bekannt.

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen im Restaurant
  • 2 x Spezialitäten-Mittagessen inkl. Wein, Wasser und Kaffee
  • 1 x Opernaperitif am 3. Tag
  • Opernkarte 1. Kategorie
  • Stadtführung Bologna und Ravenna
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, ein durchgehendes Glasdach und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 33 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Durchgehendes wärmedämmendes TopSky-Glasdach
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa (ab 2018)
Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen im Restaurant
  • 2 x Spezialitäten-Mittagessen inkl. Wein, Wasser und Kaffee
  • 1 x Opernaperitif am 3. Tag
  • Opernkarte 1. Kategorie
  • Stadtführung Bologna und Ravenna
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
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Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Giuseppe Verdi: „La Traviata“ – „A quell amor ch’è palpito!“

Ausgangspunkt zu Verdis Oper ist der französische Roman „La dame aux camélias“ von Alexandre Dumas fils. Daraus entstand ein erfolgreiches Theaterstück. Der italienische Regisseur Francesco Maria Piave, der für Verdi schon die Libretti von „Ernani“ bis „Rigoletto“ verfasst hatte, lieferte dem Komponisten auch die literarische Vorlage zur dreiaktigen Oper „La Traviata“, die Verdi in 45 Tagen vollendete. Sie kam am 6. März 1853 am Teatro La Fenice zur Uraufführung. Doch erst eine Umarbeitung und die Neueinstudierung vom 6. Mai 1854 an Venedigs Teatro San Benedetto verhalfen der Oper zum endgültigen Durchbruch.

Violetta gibt sich dem Genuss eines Festes hin und lindert damit ihr Leiden. Sie tafelt inmitten von Freunden: Vicomte Gaston, Alfredo Germont, Flora Bervoix, Baron Douphol. Alfredo singt das Brindisi-Trinklied: „Libiamo ne’lieti calici“. Man walzert. Violetta erblasst und sieht sich im Spiegel: „Oh qual pallor!“ Sie fragt Alfredo unumwunden: „Da molto è che mi amate?“ Im Duett „Un di felice“ gestehen sich die Beiden ihre Liebe. Sie überreicht ihm eine Kamelie von der Brust, die er erst zurückbringen soll, wenn sie verwelkt ist. Alfredos Liebesworte vom „palpito dell’universo intero“ berühren ihr Herz: „E strano!“ Sie erzählt vom jugendlichen Sehnen nach einem Herrn der Zukunft. Doch sie will frei bleiben und die Freuden des Augenblicks geniessen.

In einem Landhaus schwärmt Alfredo von Violetta, die seinetwegen seit drei Monaten die prunkvollen Feste in der Stadt meidet. Besorgt erzählt die Dienerin Annina, Violetta wolle ihr Hab und Gute, Pferde und Kutschen verkaufen. Sie brauche „mille luigi“. Flora schreibt Violetta an den neuen Zufluchtsort und lädt sie zum Fest in Paris ein. Germont, Alfredos Vater, besucht sie und erfährt vom Brief mit den Verkaufs¬absichten. Er fordert „un sacrificio“, ein Opfer. „Pura siccome un angelo“. Er tönt eine Beziehung seiner Tochter an, die nur heiraten kann, wenn Alfredo in den Schoss der Familie zurückkehre und ihre Ehre rette. Er fordert Violetta zum Verzicht auf Alfredo. Fast zynisch erklärt er ihr die Vorteile einer Trennung und dass der Himmel die Verbindung nicht gesegnet habe. Ihre Hoffnung schwindet, dass sie als Gefallene, als „traviata“, dereinst wieder aufgerichtet werde. Sie ruft die reine Jungfrau an: „Dite alla giovine si bella e pura“. Germont tröstet sie: „Piangi, o misera!“ Sie soll Alfredo sagen, dass sie ihn nicht liebe! Violetta wirft sich an Germonts Brust: “Qual figlia m’abbracciate, forte cosi sarò“. Als Opfer ihrer Liebe will sie sterben: „Conoscva il sacrificio“.

Vater und Sohn liegen sich in den Armen. Germont erinnert ihn an schöne Zeiten und an die Stimme der Ehre („la voce dell’onor“). Alfredo schwört Rache an Floras Fest. Der Marquis D’Obigny streut das Gerücht, Alfredo und Violetta seien getrennt. Auftritt der „Cori di Zingarelle e di Mattadori spagnoli“. Gaston singt das Lied vom Stierkämpfer Piquillo. Alfredo sieht Violetta am Arm von Baron Douphol. Es wird Glück gespielt. 100 Louis auf die Rechte und auf die Linke. Alfredo gewinnt. Violetta warnt Alfredo, er solle verschwinden. Douphol ist der Herausforderer. Ihm hat sie den Schwur getan, Alfredo zu meiden: „Di fuggirti un giuramento sacro io fea“. Sie gibt vor, Douphol zu lieben. Alfredo wirft ihr den Geldbeutel vor die Füsse: Liebe auf Bezahlung! „Gelosa smania“. Die rasende Eifersucht treibt ihn dazu. Erst jetzt gesteht sie, Alfredo bis zum Tode zu lieben!

Doktor Grenwil fühlt ihr den Puls. Ihre Schwindsucht lässt sie nur wenige Stunden noch leben. Im Lektionston liest sie Germonts Brief von der Verwundung des Barons beim Duell. Sie nimmt Abschied vom Leben. Das Bacchanal des „bue grasso“ bricht herein. Alfredo bei Violetta. Er will sie wegtragen von Paris. Germont bereut. Ihr letztes Bekenntnis: „Se una pudica vergine degli anni suoi nel fiore a te donasse il core sposa ti sia..io vo..“. Es ist vollbracht. Sie stirbt in seinen Armen.

Beratung und Buchung Montag - Freitag von 7.30 - 17.30 Uhr

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