Opernreise Florenz Madama Butterfly u. Grosses Konzert

Kunst und Kulinarik, Musik und Theater. Florenz bietet jede Menge Eleganz. Die Stadt am Arno ist besonders in der Vorweihnachtszeit besuchenswert, wenn Li­chterketten die florentinischen Strassen beleuchten und es nach Kastanien riecht. Bewundern Sie tagsüber die Stadt und ihre Kunstschätze während abends Aufführungen in der Oper mit der hervorragenden Akustik auf Sie warten. Geniessen Sie den Aufenthalt in der toskanischen Metropole.

4 Tage ab CHF 1'870.-
Abreisedaten
10.12. - 13.12.2021 Fr. - Mo. ab CHF 1'870.-
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IHR ANSPRECHPARTNER

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1.Tag: Schweiz - Florenz

Anreise via Bologna nach Florenz. Abendessen im Hotel. Vom Restaurant und der Dachterrasse des Hotels geniessen Sie die schönsten Blicke auf die Stadt und den Dom.

2. Tag: Florenz & Konzert

Der Dom von Florenz dominiert das Stadtbild und bildet zusammen mit dem Campanile und dem Baptisterium eines der grossartigsten Kunstwerke, die es auf dieser Welt zu bewundern gibt. Die Strenge und Schönheit der Stadt, der Stolz und die Festigkeit der Florentiner verkörpern sich im Palazzo Vecchio auf einzigartige Weise. Mit einer Stadtführerin werden Sie die interessantesten Sehenswürdigkeiten der Altstadt besichtigen. In der Kirche Santa Croce besichtigen Sie die weltberühmten Fresken von Giotto. Freuen Sie sich auf den Abend mit dem Mariinski Orchester.

3. Tag: Florenz & Oper

Der Nachmittag steht im Zeichen der Kunst. Die Uffizien beherbergen eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt. Dort sind nicht nur florentinische und italienische Kunstwerke ausgestellt, sondern auch eine Vielzahl ausländischer Gemälde und wertvolle antike Skulpturen. Opernaufführung und gemeinsames Abendessen.

4. Tag: Florenz - Schweiz

Rückfahrt in die Schweiz.

Musikprogramm

Teatro Maggio Musicale Florenz

11. Dezember 2021, 20.00 Uhr

Mariinski Orchester St. Petersburg

Dirigent - Valery Gergiev

Sergej Prokof'ev

Romeo et Juliette, suite

Béla Bartók

Il mandarino meraviglioso, op. 19

Igor Stravinskij

Petruška

Teatro Maggio Musicale Florenz

12. Dezember 2021, 15.30 Uhr

Madama Butterfly (G. Puccini)

Dirigent - Francesco Ivan Ciampa

Cio-Cio-San - Svetlana Aksenova

Pinkerton - Sergei Skorokhodov

Sharpless - Alessandro Luongo

Suzuki - Laura Verrecchia

Inbegriffen
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x gute Opernkarte
  • 1 x gute Konzertkarte
  • 1 x Opernaperitif mit Wein u. Canapés
  • Stadtrundgang Florenz
  • Eintritt/Führung Uffizien Galerie
  • Eintritt/Führung Santa Croce
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa

360° Panorama

Inbegriffene Leistungen
Inbegriffen
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x gute Opernkarte
  • 1 x gute Konzertkarte
  • 1 x Opernaperitif mit Wein u. Canapés
  • Stadtrundgang Florenz
  • Eintritt/Führung Uffizien Galerie
  • Eintritt/Führung Santa Croce
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
Hotels

Sie wohnen im schönen 4* Grand Hotel Baglioni mitten in Florenz. Die Markthallen und den Dom erreichen Sie in 5 Gehminuten.

Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Giacomo Puccini: „Madama Butterfly“ – Japanische Tragödie

„ Un bel di, vedremo levarsi un fil di fumo sul’ l’estremo“

Puccini sah in New York das Schauspiel von David Belasco, die Dramatisierung einer japanischen Novelle von John Luther Long. Er war von der Geisha-Tragödie und der fernöstlichen Szenerie fasziniert. Das Libretto schrieben Luigi Illica und Giuseppe Giacosa. Der Komponist machte sich von Schallplatten mit japanischen Volksliedern vertraut und besuchte in Mailand die japanische Tragödie „Sada Yacco“. Nach seiner Heirat mit Elvira Bonturi im Januar 1904 wurde „Madama Butterfly“ am 17. Februar an der Mailänder Scala uraufgeführt. Es war ein „fracasso“, ein Reinfall, der erst nach einer Revision der Oper in einen Triumph umschlug.

Schauplatz ist die Hafenstadt Nagasaki um 1900.

Der Heiratsvermittler Nakodo Goro zeigt Franklin Benjamin Pinkerton, einem Offizier auf dem US-Marineboot „Lincoln“, sein „Nido nuzial“, das er kaufen möchte. Sharpless, US-Konsul in Nagasaki, bewundert die Aussicht auf Berge und Hafen. Pinkerton schwärmt von der freien Liebe, während Sharpless sie als „un facile vangelo“, ein leichtes Evangelium, bezeichnet. Goro preist die käufliche Liebe für nichts („per nulla sol cento yen“). In seiner Arie „Amore o grillo“ wägt Pinkerton ab, ob es Liebe oder Grillen seien, die ihn zum Schmetterling mit der durchsichtigen Figur eines „paravento“ hinzögen. Cio-Cio-San alias Butterfly rühmt den Duft des Frühlings und besingt ihre reiche Herkunft, die nach dem Tod des Vaters in Armut umschlug und sie als 15jährige Geisha ihr Leben fristen liess. Der Aufzug ihrer Verwandtschaft belustigt Pinkerton. Aus den Ärmeln ihres Kimonos zaubert die Butterfly allerhand Nippes: „fazzoletti, pipa, cintura, fermaglio, specchio, ventaglio“ (Tücher, Pfeife, Gürtel, Brosche, Spiegel, Fächer) zuletzt „una cosa sacra“, das Geschenk eines Mikado an ihren Vater, überreicht mit der Geste eines aufgeschlitzten Bauches. Pinkerton führt sie ihre „ottokè“ vor, ihre Püppchen, die die Seelen ihrer Vorfahren repräsentieren. Wäre sie zu seiner Gattin erkoren, würde sie zum christlichen Glauben konvertieren. Onkel Bonzo, ein buddhistischer Priester, soll jedoch nichts davon erfahren. Il commissario erlaubt Pinkerton die Ehe „alla damigella Butterfly del quartiere d’Omara-Nagasaki“. Schon nennt sie sich Madama F.B. Pinkerton. Bonzo unterbricht die Festfreude. Als Verräterin ihres Glaubens verflucht er ihre Seele und verstösst sie mit dem Fluch: „Kami sarundasico!“

Pinkerton tröstet sie. Sie fühlt sich als „rinnegata e felice“ (verstossen und glücklich). Er sieht sie als „giocattolo“, als Spielzeug, während sie sich zur „Dea della luna“ erhebt.

Verarmt erwarten die Dienerin Suzuki und Butterfly sehnlichst Pinkerton. Sie singt die Sehnsuchts-Arie: „Un bel di... (Eines Tages sehen wir ein Streifchen Rauch im Osten über dem Meer aufsteigen). Mit Pinkertons Bild des Versprechens zur Rückkehr fragt sie Sharpless: „Quando fanno il lor nido in America i pettirossi“ (Wann bauen die Rotkelchen in Amerika ihr Nest?). Seine Antwort ausweichend: „No ho studiato ornitologia“. Goro will sie mit dem reichen Fürsten Yamadori aus Omura verkuppeln. Sharpless liest Pinkertons Brief, in dem er sie als „bel fior di fanciulla“ bezeichnet und sie fragt, was sie täte, käme er auch nach vier Jahren nicht mehr zurück. Ihre Antwort: „Tornar a divertir la gente col cantar oppure meglio morire!“ Sie führt ihren Sohn mit den blauen Augen und blonden Haaren vor. Ein Kanonenschuss verrät Pinkertons Rückkehr. Butterfly ist ausser sich. Rosen mögen ihn empfangen. Doch er kommt nicht allein sondern mit seiner Frau Kate. Er will vom blühenden Heim der Freude und der Liebe Abschied nehmen („Addio, fiorito asil di letizia e d’amor“). Sie übergibt Kate ihr Kind und erdolcht sich.

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 07.30 bis 12.00 | 13.00 bis 17.00 Uhr

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