Ferien-Reisen

Opernreise München Grosse Opernstars

Jonas Kaufmann als „Otello“ mit Anja Harteros als Desdemona resp. Anja Kampe als Minnie in „La Fanciulla del West“. Verdis und Puccinis Meisteropern sind allein eine Reise wert in die Musik-Metropole an der Isar. Dazu lässt die Bayerische Staatsoper hinter ihre Kulissen des täglich wechselnden Spielbetriebs blicken.

3 Tage CHF 1'290.-
Abreisedaten
05.12. - 07.12.2018 Mi. - Fr. ab CHF 1'500.-
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Ihr Ansprechpartner

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 061 765 85 16

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Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – München

Anreise via Memmingen nach München. Ankunft am frühen Nachmittag. Ihr ausgezeichnetes Hotel liegt mitten in der Münchner Altstadt. Geniessen Sie den freien Nachmittag.

2. Tag: München & Oper

Erleben Sie den Charme der ehemaligen Residenzstadt und lassen Sie sich bei der Stadtführung von den vielen Sehenswürdigkeiten verzaubern. Eine Sonderführung durchs Opernhaus gewährt Ihnen einen Blick hinter die Kulissen. Sie erhalten viele interessante Informationen über den künstlerischen Alltag im Opernhaus. Anschliessend freie Zeit. Opernaufführung am Abend.

3. Tag: München – Schweiz

10.00 Uhr Highlight-Führung im Museum Lenbachhaus. Das Lenbachhaus besitzt die weltweit grösste Sammlung zur Kunst des »Blauen Reiter«, einer der bedeutendsten Künstlergruppen der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Individuelle Mittagspause im ELLA Café & Restaurant im Museum. 13.00 Uhr Rückreise in die Schweiz.

Musikprogramm

Bayerische Staatsoper
06. Dezember 2018, 19.00 Uhr
Otello (G. Verdi)
Dirigent - Asher Fisch
Regie - Amélie Niermeyer
Otello - Jonas Kaufmann
Jago - Gerald FinleyCassio
Evan - Leroy Johnson
Rodrigo - Galeano Salas
Lodovico - Bálint Szabó u.a.

Bayerische Staatsoper
30. März 2019, 19.00 Uhr
La Fanciulla del West (G. Puccini)
Dirigent - James Gaffigan
Regie - Andreas Dresen
Minnie - Anja Kampe
Jack Rance - John Lundgren
Dick Johnson - Brandon Jovanovich
Nick - Kevin Conners

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 2 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • Stadtrundfahrt
  • gute Opernkarte
  • Sonderführung durch die Oper
  • Eintritt u. Führung im Lenbachhaus
  • Car Rouge Audiosystem

Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 2 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • Stadtrundfahrt
  • gute Opernkarte
  • Sonderführung durch die Oper
  • Eintritt u. Führung im Lenbachhaus
  • Car Rouge Audiosystem

Hotels
Hotels

Sie wohnen im 4* Superior Hotel Platzl mitten im Herzen von München. Nur zwei Gehminuten zur Oper.

Opernbschreibung
Opernbschreibung

Otello

Lyrisches Drama in vier Akten von Giuseppe Verdi

Sturm vor Zyperns Küste. Die venezianische Flotte unter ihrem Befehlshaber Otello scheint dem Untergang geweiht. Die Küstenbewohner bangen mit den in Seenot geratenen Männern. Bis auf einen. Dieser wünscht, dass Otello der Meeresschlund verschlinge: Fähnrich Jago. Kaum ist der Wunsch ausgesprochen, gibt das Meer die Flotte frei. Als Sieger betritt Otello, der auch Statthalter Venedigs auf Zypern ist, das Land und kündet von der gegen die Türken gewonnenen Schlacht. Das Volk jubelt. Jago handelt. Was den Naturgewalten nicht gelang, wird er zu Ende bringen. Dazu entfacht er einen Orkan der Eifersucht.

Als erstes verbündet er sich mit dem venezianischen Edelmann Rodrigo, der in Otellos

Gattin Desdemona verliebt ist. Sie setzen Hauptmann Cassio unter Alkohol. Berauscht

provoziert der seinen Vorgesetzten. Lärm wird geschlagen. Otellos Nacht mit Desdemona ist gestört. Nun beeinflusst Jago Cassio, Desdemona um Fürsprache bei Otello zu bitten. Er sorgt jedoch dafür, dass der Eifersüchtige die Beiden beobachtet. Als Desdemona Otello um Gnade für Cassio bittet, glaubt dieser an das ihm von Jago eingeflüsterte Verhältnis beider.

Desdemona versteht Otellos Misstrauen nicht. Ihr Taschentuch fällt zu Boden. Jagos Frau Emilia nimmt es an sich. Jago wiederum nimmt es ihr ab und versteckt es bei Cassio. Jago verwickelt Cassio in ein Gespräch über eine Hure. Zuvor hat er dafür gesorgt, dass Otello das Gespräch belauscht. Otello nimmt an, dass von Desdemona

die Rede ist und entdeckt ihr Taschentuch bei Cassio.

Trompeten künden von der Ankunft des venezianischen Gesandten Lodovico. Otello und Jago planen Desdemonas Tod. Der Gesandte ruft Otello nach Venedig zurück und Cassio wird als Otellos Nachfolger auf Zypern bestimmt. Otello stellt Desdemona in aller Öffentlichkeit bloß. Jago gibt Rodrigo den Auftrag zur Ermordung Cassios. Otello beschuldigt Desdemona des Ehebruchs und tötet sie in ihrem Schlafgemach.

Da kommt Emilia. Sie bringt die Nachricht von der Ermordung Rodrigos durch Cassio und klärt die Intrige auf. Otello nimmt sich das Leben. Jago flüchtet. Der Gewinner scheint Cassio zusein – unberührt von Machthunger und Liebe.

Der verdeckte Sieger heißt Jago: In seinem Netz, das er um die Schwächen und Leidenschaften der anderen spann, haben sich alle verfangen.

«Otello» ist Giuseppe Verdis vorletzte Oper, es folgte nach deren Uraufführung am 5. Februar 1887 in Mailand nur noch «Falstaff» – mit dem 1847 uraufgeführten «Macbeth» seine dritte Oper nach einem Drama von William Shakespeare. Verdis Otello durchlebt seinen konsequenten Niedergang zwischen dem grandiosen Sieg über die Hölle der Elemente und dem stillen Sterben an der Seite der ermordeten Frau. Mit «Evviva!» (Hoch!) wird er empfangen, «Esultate! » (Freut euch!) ruft er zurück. Zu diesem Zeitpunkt sieht er die Welt mit seinen Augen.

«Otello fu.» (Otello war.). Das weiß er, als Lodovico ihn neben Desdemonas Leiche entwaffnet. «Un bacio ancora …» (Einen Kuss noch …) beschwört er sterbend seine Liebe zu Desdemona. Er hatte den Blick für die Wirklichkeit in jenem Schein verloren, den Jago schuf.

Das musikalische Drama «Otello» wurde zum Höhepunkt der italienischen Oper des

19. Jahrhunderts, Jago zum Menschen eines 1887 noch ausstehenden Zeitalters. «Jago müsste Gutes wie Böses mit der gleichen Gelassenheit aussprechen, so als denke er

gleichzeitig an ganz etwas anderes. Machte ihm jemand den Vorwurf, er tue oder sage etwas Niederträchtiges, müsste er überrascht antworten: ‹So? Wirklich? Das habe ich nicht gewusst, doch sprechen wir von etwas anderem …›.» (Verdi) Mezza voce, mit mittlerer Stimme, wird die Figur geführt. Sachlich, analytisch, unberührt – ein Mann mit Selbstvertrauen.

Beratung und Buchung Montag - Freitag von 7.30 - 17.30 Uhr

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