Ferien-Reisen

Opernreise Paris I Puritani & La Traviata

Nous irons à Paris. Trotz bewegter Zeiten zeigt sich die Weltstadt an der Seine von ihren schönen Seiten. Die Besuche in der modernen Opéra de la Bastille und im prunkvollen Palais Garnier gelten als Höhepunkte eines Pariser Aufenthalts. Sie erleben eine opulente Ausstattung in Bellinis dramatischer Puritaner-Oper und eine Neudeutung von Verdis Violetta-Drama mit dem Basler Simon Stone am Regiepult. Auch die Besetzungen der beiden Opern sind erstrangig.

4 Tage ab CHF 1'960.-
Abreisedaten
16.09. - 19.09.2019 Mo. - Do. ab CHF 1'960.-
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Ihr Ansprechpartner

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 061 765 85 16

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Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Paris

Anreise via Beaune nach Paris. Anschliessend Zimmerbezug und gemeinsames Abendessen in einem ausgesuchten Lokal.

2. Tag: Paris & Oper

Tauchen Sie bei einer Rundfahrt entlang des Place de la Concorde, Champs Elysées, Arc de Triomphe und Eiffelturm in das besondere Flair von Paris ein und geniessen Sie anschliessend den freien Nachmittag. Am Abend Besuch der Opernaufführung I Puritani in der Opéra Bastille.

3. Tag: Paris Versailles & Oper

In Versailles besuchen Sie das Schloss mit der berühmten Spiegelgalerie und spazieren im Anschluss durch die prächtigen Gartenanlagen. Rückkehr und freier Nachmittag. Ein weiteres Highlight der Reise ist sicher die Aufführung der Oper La Traviata im Palais Garnier, der alten Oper von Paris (fakultativ).

4. Tag: Paris - Schweiz

Heimreise in die Schweiz.

Musikprogramm

Opéra National de Paris (Bastille)
17. September 2019, 19.30 Uhr
I Puritani (V. Bellini)
Dirigent - Riccardo Frizza
Regie - Laurent Pelly
Elvira - Elsa Dreisig
Lord G. Valton - Luc Bertin-Hugault
Sir Giorgio - Alexander Tsymbalyuk

Palais Garnier Paris (fakultativ)
18. September 2019, 19.30 Uhr
La Traviata (G. Verdi)
Dirigent - Michele Mariotti
Regie - Simon Stone
Violetta Valéry - Nino Machaidze
Alfredo Germont - Atalla Ayan
Giorgio Germont - J. François Lapointe

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstück)
  • Abendessen bei Ankunft
  • Operkarte der 1. Kategorie (I Puritani)
  • Eintritte u. Führungen
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, ein durchgehendes Glasdach und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 33 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa
Inbegriffene Leistungen
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  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstück)
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  • Operkarte der 1. Kategorie (I Puritani)
  • Eintritte u. Führungen
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Hotels
Hotels

Sie wohnen im schönen 4* Hotel Trinité Haussmann in der Nähe der alten Oper von Paris.

Opernbeschreibungen
Opernbeschreibungen

Vincenzo Bellini: „I puritani“

„La luna, il sol, le stelle, le tenebre, il fulgor al Creator“

Der 1801 in Catania geborene Vincenzo Bellini wurde von seinem Grossvater, Kapellmeister an der Kathedrale, unterrichtet. Nach dem Studium am Collegio di Musica von Neapel kam er über das Teatro San Carlo in Kontakt mit der Scala di Milano. Wie für Gaetano Donizetti schrieb Felice Romani die Libretti für Bellini, der als Schöpfer des „Melodramma tragico“ gilt. Nach den Erfolgen der Frauenopern „La sonnambula“ und „Norma“ mit ihren Wahnsinnszenen und nach „Beatrice di Tenda“ zerstritt sich Bellini mit Romani. Das wenig wirksame Libretto seiner zehnten und letzten Oper „I puritani“ stammt vom Pariser Dichter Carlo Pepoli. Sie kam am 14. Januar 1835 im Pariser Théâtre Italien zur Uraufführung.

Die Handlung spielt in Plymouth um 1650 während des englischen Bürgerkriegs. Der protestantische Puritaner Olivier Cromwell schlug die katholischen Stuarts und liess 1649 ihren King Charles I. umbringen.

Einander gegenüber stehen: die Puritaner Lord Walter Walton, dessen Bruder George Walton, Riccardo Forth, Bruno Robertson und Elvira, Tochter von Lord Walton; als Stuarts Lord Arturo Talbot und Henrietta, die französische Witwe von King Charles I.

Glocken und Orgelspiel ertönen zur Vermählung von Elvira mit Arturo. Onkel George erzählt Elvira, wie es ihm gelungen sei, seinen Bruder Walton von der Vermählung mit Arturo zu überzeugen. Auch der Puritaner Riccardo liebt sie. Der in Gefangenschaft geratenen Königswitwe Henriette will Arturo zur Flucht unter dem Schleier der Braut als Tarnung verhelfen. Riccardo erhebt das Schwert gegen Arturo. Henriette lässt den Schleier fallen und flieht mit Arturo. Die Flucht raubt Elvira den Verstand. George will Riccardo davon abbringen, Arturo nachzustellen; damit hätte er auch Elviras Verderben auf dem Gewissen.

Arturo besucht Elvira auf ihrem Landgut. Sie singt ein von Lied von ihm. Sein Erscheinen heilt ihr Leiden. Soldaten umzingeln das Landgut. Elvira fällt erneut in den Wahnsinn. Arturo wird verhaftet und zum Tode verurteilt. Auf dem Gang zum Schafott kündigt ein Bote an, dass die Stuarts besiegt seien. Riccardo begnadigt Arturo.

In Bellinis letzter Oper spielen die Chöre als Soldaten und Volk eine tragende Rolle. Sie verbinden die zwölf durchkomponierten Szenen der Protagonisten mit den drei Arien, zwei Romanzen und Duetten und einem Quartett. Das Orchester mit je zweifachen Holzbläsern, vier Hörnern, zwei Trompeten, drei Posaunen und Basstuba nebst Streichern und einer Bühnen-Banda steuert kräftige Klangfarben und Stimmungsbilder zur Hochzeit mit einer Polonaise und zu Sonnenaufgang und Sturm bei.

Giuseppe Verdi: „La Traviata“ – „A quell amor ch’è palpito!“

Ausgangspunkt zu Verdis Oper ist der französische Roman „La dame aux camélias“ von Alexandre Dumas fils. Daraus entstand ein erfolgreiches Theaterstück. Der italienische Regisseur Francesco Maria Piave, der für Verdi schon die Libretti von „Ernani“ bis „Rigoletto“ verfasst hatte, lieferte dem Komponisten auch die literarische Vorlage zur dreiaktigen Oper „La Traviata“, die Verdi in 45 Tagen vollendete. Sie kam am 6. März 1853 am Teatro La Fenice zur Uraufführung. Doch erst eine Umarbeitung und die Neueinstudierung vom 6. Mai 1854 an Venedigs Teatro San Benedetto verhalfen der Oper zum endgültigen Durchbruch.

Violetta gibt sich dem Genuss eines Festes hin und lindert damit ihr Leiden. Sie tafelt inmitten von Freunden: Vicomte Gaston, Alfredo Germont, Flora Bervoix, Baron Douphol. Alfredo singt das Brindisi-Trinklied: „Libiamo ne’lieti calici“. Man walzert. Violetta erblasst und sieht sich im Spiegel: „Oh qual pallor!“ Sie fragt Alfredo unumwunden: „Da molto è che mi amate?“ Im Duett „Un di felice“ gestehen sich die Beiden ihre Liebe. Sie überreicht ihm eine Kamelie von der Brust, die er erst zurückbringen soll, wenn sie verwelkt ist. Alfredos Liebesworte vom „palpito dell’universo intero“ berühren ihr Herz: „E strano!“ Sie erzählt vom jugendlichen Sehnen nach einem Herrn der Zukunft. Doch sie will frei bleiben und die Freuden des Augenblicks geniessen.

In einem Landhaus schwärmt Alfredo von Violetta, die seinetwegen seit drei Monaten die prunkvollen Feste in der Stadt meidet. Besorgt erzählt die Dienerin Annina, Violetta wolle ihr Hab und Gute, Pferde und Kutschen verkaufen. Sie brauche „mille luigi“. Flora schreibt Violetta an den neuen Zufluchtsort und lädt sie zum Fest in Paris ein. Germont, Alfredos Vater, besucht sie und erfährt vom Brief mit den Verkaufs¬absichten. Er fordert „un sacrificio“, ein Opfer. „Pura siccome un angelo“. Er tönt eine Beziehung seiner Tochter an, die nur heiraten kann, wenn Alfredo in den Schoss der Familie zurückkehre und ihre Ehre rette. Er fordert Violetta zum Verzicht auf Alfredo. Fast zynisch erklärt er ihr die Vorteile einer Trennung und dass der Himmel die Verbindung nicht gesegnet habe. Ihre Hoffnung schwindet, dass sie als Gefallene, als „traviata“, dereinst wieder aufgerichtet werde. Sie ruft die reine Jungfrau an: „Dite alla giovine si bella e pura“. Germont tröstet sie: „Piangi, o misera!“ Sie soll Alfredo sagen, dass sie ihn nicht liebe! Violetta wirft sich an Germonts Brust: “Qual figlia m’abbracciate, forte cosi sarò“. Als Opfer ihrer Liebe will sie sterben: „Conoscva il sacrificio“.

Vater und Sohn liegen sich in den Armen. Germont erinnert ihn an schöne Zeiten und an die Stimme der Ehre („la voce dell’onor“). Alfredo schwört Rache an Floras Fest. Der Marquis D’Obigny streut das Gerücht, Alfredo und Violetta seien getrennt. Auftritt der „Cori di Zingarelle e di Mattadori spagnoli“. Gaston singt das Lied vom Stierkämpfer Piquillo. Alfredo sieht Violetta am Arm von Baron Douphol. Es wird Glück gespielt. 100 Louis auf die Rechte und auf die Linke. Alfredo gewinnt. Violetta warnt Alfredo, er solle verschwinden. Douphol ist der Herausforderer. Ihm hat sie den Schwur getan, Alfredo zu meiden: „Di fuggirti un giuramento sacro io fea“. Sie gibt vor, Douphol zu lieben. Alfredo wirft ihr den Geldbeutel vor die Füsse: Liebe auf Bezahlung! „Gelosa smania“. Die rasende Eifersucht treibt ihn dazu. Erst jetzt gesteht sie, Alfredo bis zum Tode zu lieben!

Doktor Grenwil fühlt ihr den Puls. Ihre Schwindsucht lässt sie nur wenige Stunden noch leben. Im Lektionston liest sie Germonts Brief von der Verwundung des Barons beim Duell. Sie nimmt Abschied vom Leben. Das Bacchanal des „bue grasso“ bricht herein. Alfredo bei Violetta. Er will sie wegtragen von Paris. Germont bereut. Ihr letztes Bekenntnis: „Se una pudica vergine degli anni suoi nel fiore a te donasse il core sposa ti sia..io vo..“. Es ist vollbracht. Sie stirbt in seinen Armen.

Beratung und Buchung Montag - Freitag von 7.30 bis 17.30 Uhr

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