Regensburg & München - Musik auf höchstem Niveau Sinfonie & Grosse Oper
Zwei traditionsreiche Städte und zwei musikalische Höhepunkte prägen diese besondere Reise. In Regensburg erleben Sie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir Simon Rattle mit Antoine Tamestit als Solisten. In München erwartet Sie Puccinis «Tosca» an der Bayerischen Staatsoper mit Eleonora Buratto, Joshua Guerrero und Gerald Finley. Stadtführungen und ausgewählte kulturelle Einblicke runden die Reise ab.
Termine und Preise
- 2027
| 14.05. - 18.05.2027 | Fr. - Di. | ab CHF 2'450.- |
1. Tag: Schweiz – Regensburg
Anreise nach Regensburg. Nach dem Zimmerbezug im zentral gelegenen Hotel Goliath geniessen Sie ein gemeinsames Abendessen und lassen den ersten Reisetag gemütlich ausklingen.
2. Tag: Regensburg & Konzert
Am Vormittag entdecken Sie bei einer Stadtführung die historische Altstadt Regensburgs mit ihren prächtigen Patrizierhäusern, dem Dom St. Peter und der berühmten Steinernen Brücke. Anschliessend bleibt Zeit für eigene Entdeckungen. Am Abend erwartet Sie im Audimax ein musikalischer Höhepunkt: Sir Simon Rattle dirigiert das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Antoine Tamestit ist Solist in Francesco Filideis «Concerto per viola e orchestra», gefolgt von Beethovens monumentaler 3. Sinfonie.
3. Tag: Regensburg - München
Nach dem Frühstück Weiterreise in die bayerische Landeshauptstadt München und Zimmerbezug im traditionsreichen Hotel Platzl. Bei einer Stadtführung lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und schönsten Plätze der Innenstadt kennen. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung.
4. Tag: München
Am Vormittag erhalten Sie bei einer Führung durch die Bayerische Staatsoper spannende Einblicke in eines der bedeutendsten Opernhäuser Europas. Der Nachmittag bleibt frei für einen Bummel durch München. Vor der Aufführung geniessen Sie einen stilvollen Opernaperitif. Am Abend erleben Sie Puccinis «Tosca» mit Eleonora Buratto als Tosca, Joshua Guerrero als Cavaradossi und Gerald Finley als Scarpia. Die musikalische Leitung übernimmt Francesco Ivan Ciampa.
5. Tag: München - Schweiz
Nach dem Frühstück heisst es Abschied nehmen von München. Rückreise in die Schweiz.
CarRouge
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360° Panorama
INBEGRIFFEN
- Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
- Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
- Unterkunft in ausgesuchten 4* Hotels
- 4 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
- 1 x Abendessen inkl. Getränke
- 1 x Opernaperitif
- 2 x Konzert/Opernkarte der 1. Kategorie
- Stadtführungen
- Car Rouge Audiosystem
Hotels
Sie wohnen im 4* Hotel Goliath in Regensburg und im 4* Hotel Platzl in München.
Opernbeschreibung
Giacomo Puccini: „Tosca“ – Musikdrama in drei Akten
„Vissi d’arte“ – Ein Leben für die Kunst und die Liebe
Das Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa basiert auf dem um 1800 handelnden, französischen Drama „La Tosca“ von Victorien Sardou, das Puccini mit Sarah Bernhardt in der Titelrolle im Winter 1890 in Mailand gesehen hat.
Die Schauplätze sind Roms Chiesa Sant’ Andrea della Valle mit der Capella der Attavanti, der Palazzo Farnese und die Plattform der Engelsburg.
Das Musikdrama wurde am 14. Januar 1900 im Römer Teatro Constantin uraufgeführt.
Cesare Angelotti, einstiger Konsul der Römischen Republik und Bruder der Attavanti, ist aus der Engelsburg entflohen und sucht in Sträflingskleidung einen Schlüssel zur Kapelle der Familie Attavanti. Der Mesner betet den „Angelus Domini“. Der Maler Mario Cavaradossi enthüllt sein Bild von der Maria Magdalena. Sein Vorbild ist „la bruna Floria, l’ardente amante mia“. Im Bild erkennt Tosca die Attavanti und wird eifersüchtig („Mia gelosa“). Angelotti sucht die Frauenkleider, die seine Schwester für ihn unter dem Altar versteckt hat. Cavaradossi weist ihm einen Fluchtweg zu seiner Villa.
Der Mesner verkündet ein Fest im Palazzo Farnese, bei dem die Tosca eine Kantate singt. Baron Scarpia, Chef der Sicherheitspolizei, zeigt der Tosca einen Fächer der Attavanti, wie Desdemonas „fazzoletto“ im „Otello“. Er stachelt Toscas Eifersucht an („Morde il veleno“ – Das Gift wirkt). Der Polizeiagent Spoletta spürt Cavaradossi in seiner Villa auf. Kein Geständnis, also die Folter! Verhör mit Tosca. Er schüchtert sie mit den Methoden ein: gebunden an Händen und Füssen, um die Schläfen ein Stachelring, der bei jedem Leugnen das Blut spritzen lässt. Mario schreit im Hintergrund. Tosca zu Scarpia: „Torturate l’anima“. Gendarm Sciarrone verkündet die Niederlage bei Marengo, Bonapartes Sieg. Auch Cavaradossis Sieg. Scarpia fordert ihre Liebe. Tosca: „L’orribil mercato!“ „Vile!“ (Scheusal!). Ihr Gebet: „Vissi d’arte“. Warum Gottes Lohn? Spoletta meldet, Angelotti habe sich getötet. Mario am Galgen. Sie gibt nach. Er soll erschossen werden – zum Schein. Sie will mit ihm fliehen – nach Civitavecchia. Tosca stösst Scarpia das Messer in die Brust : „Il bacio di Tosca!“ „Ti soffoca il sangue?“
Auf der Plattform der Engelsburg hört man im Hintergrund das Lied eines Hirten „Io de’ sospiri“. Cavaradossi im Kerker. Der Schliesser soll seinen Ring erhalten, wenn er ihr den Brief der Liebe übergibt: „E lucevan le stelle“. Sie bekennt den Mord. Mario erlöst: „O dolci mani mansuete e pure“ (Ihr süssen Hände, sanft und rein). Sie verkündet ihm die Hinrichtung zum Schein. Anweisung: beim ersten Schuss fallen. Er fällt – richtig. Sie stürzt sich in die Tiefe der Engelsburg.
„Tosca“ ist das filmisch realistische Drama mit der grössten Wirksamkeit auf der Opernbühne. Der Zuschauer/Zuhörer erleidet den Tod auf Raten von Mario und seiner Titelheldin.