Internationale Maifestspiele Wiesbaden Le nozze di Figaro & Don Giovanni

Lernen Sie zu Land und zu Wasser die wundervolle Kulturlandschaft im Rheingau kennen. Entdecken Sie die historischen Gebäude der ehemaligen Weltkurstadt Wiesbaden. Erfreuen Sie sich an Mozarts wundervollen Musik mit den Opern „Hochzeit des Figaros" und "Don Giovanni", die während den Internationalen Maifestspielen aufgeführt werden. Zum Abschluss besuchen Sie die UNESCO Welterbestätte und den Dom zu Speyer.

4 Tage ab CHF 1'770.-
Abreisedaten
18.05. - 21.05.2022 Mi. - Sa. ab CHF 1'770.-
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IHR ANSPRECHPARTNER

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Wiesbaden

Fahrt via Basel nach Wiesbaden. Bereits am Nachmittag geniessen Sie die gediegene Atmosphäre der Stadt. Abendessen im Hotel.

2. Tag: Wiesbaden & Oper

Stadtführung am Vormittag. Hinter imposanten Fassaden, in historischen Gebäuden und auf den Plätzen der Stadt verbergen sich pikante und interessante Begebenheiten. Lassen Sie sich einweihen in Wiesbadener Anekdoten und amüsieren Sie sich über köstliche, historisch belegte Ereignisse aus der Zeit der Weltkurstadt. Am Abend Opernaufführung im Staatstheater Wiesbaden.

3. Tag: Rheingau & Oper

Der heutige Ausflug führt Sie ins romantische Mittelrheintal. Vom Niederwalddenkmal haben Sie einen herrlichen Ausblick auf den Rhein und die Rebberge. Mit der Seilbahn geht es hinab nach Rüdesheim. Bei einem Stadtrundgang erkunden Sie den Weinort. Eine vergnügliche Schifffahrt vorbei an der Ruine Ehrenfels sowie den Burgen Rheinstein und Reichenstein versüsst Ihnen den Nachmittag. Am Abend Opernaufführung im Staatstheater Wiesbaden.

4. Tag: Wiesbaden – Schweiz

Unterwegs besuchen Sie die Domstadt Speyer. Während eines Rundgangs erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Kathedrale und UNESCO-Welterbestätte Dom zu Speyer. Nach dem Mittagessen erfolgt die Rückreise in die Schweiz.

Musikprogramm

Staatstheater Wiesbaden

19. Mai 2022, 19.30 Uhr

Die Hochzeit des Figaros (W. A. Mozart)

Dirigent - Konrad Junghänel

Regie - Uwe Eric Laufenberg

Graf Almaviva - Johannes M. Kränzle

Gräfin Almaviva - Slávka Zámečníková

Susanna - Anna El-Khashem

Figaro - Konstantin Krimmel

Staatstheater Wiesbaden

20. Mai 2022, 19.30 Uhr

Don Giovanni (W. A. Mozart)

Dirigent - Konrad Junghänel

Regie - Nicolas Brieger

Don Giovanni N. N.

Donna Anna - Sumi Hwang

Donna Elvira - Dinara Alieva

Leporello - Patrick Carfizzi

Chor des Hessischen Staatstheaters

Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen im Hotel
  • 2 x Opernaperitif mit Wein u. Canapés
  • Stadtführung in Wiesbaden
  • Ausflug Rheingau mit Reiseleitung
  • 2 x Opernkarte 1. Kategorie
  • Mittagessen auf der Rückfahrt
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa

360° Panorama

Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Abendessen im Hotel
  • 2 x Opernaperitif mit Wein u. Canapés
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  • Ausflug Rheingau mit Reiseleitung
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Hotels
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Sie wohnen im 4* Radisson Hotel Schwarzer Bock im Herzen Wiesbadens. Der Kurgarten und das Staatstheater sind bequem zu Fuss erreichbar.

Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Wolfgang Amadeus Mozart: „Le Nozze di Figaro“

„Se vuol ballare, Signor Contino“ – Will Herr Gräflein tanzen?

Lorenzo da Ponte war kaiserlicher Textdichter in Wien. Für Mozart übertrug er die Komödie „La folle journée ou Le mariage de Figaro“ von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais zu einem Opernlibretto. Die Musik entstand zwischen Oktober 1785 und April 1786. Die Uraufführung fand am 1. Mai 1786 unter der Leitung des Komponisten im Wiener Burgtheater statt. Der Erfolg war sensationell. Fast jede Nummer musste wiederholt werden!

Das Orchester ist mit je zweifachen Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotte, Hörner, Trompeten, Pauken und Streichern relativ klein besetzt.

Die Szenen finden um 1780 im Schloss des Grafen von Almaviva statt.

Der Kammerdiener Figaro und seine Braut Susanna messen ihre zukünftige Kammer aus. Susanna ist mit der Lage ganz unzufrieden und erklärt das Angebot des Grafen mit seinem Interesse, das er an ihr hat. Es möchte das alte Recht auf die erste Nacht, das „ius primae noctis“, wiederaufleben lassen. In seiner Cavatina „Se vuol ballare, Signor Contino“ hänselt Figaro den Grafen, er werde zum Tanz die Gitarre schlagen, ihm die Kapriole lehren, jedes Geheimnis aufdecken, alle Machenschaften zu Fall bringen. Marcellina, die ältere Haushälterin des Dottore Bartolo aus Sevilla, hat es auf Figaro abgesehen und paktiert mit dem intriganten Gesangslehrer Basilio. („La vendetta è un piacer“), während Cherubino, der Page des Grafen, ein Herz für die Gräfin hat und ganz verwirrt ist („Non so piu cosa son.“)

Der Chor lässt den Conte hochleben: „Giovani liete“, junges Glück soll ihm Blumen streuen. Figaro fordert von ihm den Beweis, dass er das Ius primae noctis abgeschafft hat. Der Graf bedingt sich eine kurze Verzögerung aus. Er befördert Cherubino kurzerhand zum Offizier in seinem Regiment. Figaro singt schadenfreudig vom „Narcisetto, Adoncino d’amor“.

In ihrer Cavatina „Porgi amor qualche ristoro“ fühlt sich die Contessa allein gelassen. Susanna erzählt ihr von Almavivas Avancen. Die Gräfin kontert, die Männer seien von Geburt aus unstet („Per genio capricciosi!“). Für Figaro ist das Recht des Übergriffs „un diritto feudale.. possibile .. e naturale!“ Er spinnt seine Intrige. Durch Basilio spielt er dem Grafen ein Billet von der Verabredung der Gräfin mit einem Liebhaber zu. Für das Stelldichein soll sich Cherubino als Susanna verkleiden. Dessen Liebeserklärung an die Contessa begleitet Susanna auf der Gitarre: „Voi che sapete.“ Der Graf fordert Einlass in ihr Kabinett und zeigt ihr das kompromittierende „foglio“. Der Streit eskaliert im Terzett „Susanna or via sortite“. Der Graf wittert einen Liebhaber und versperrt alle Türen. Cherubino springt aus dem Fenster. Der Graf will ihn mit Hammer und Zange umbringen: „L’uccidero“. Die Gräfin errät den falschen Cherubino. Vor der Tür steht Susanna. Die Gräfin ringt nach Luft: „Il fiato mi manca“. Der Graf sülzt mitleidig von Liebe: „Io v’amo“.

Figaro will seine Hochzeit feiern. Der Gärtner Antonio beklagt sich über eine zerbrochene Vase und hat gesehen, wie jemand aus dem Fenster gesprungen ist. Figaro flunkert, er sei selber hinausgesprungen. Antonio erkennt Cherubino, der die Karte allerdings ohne Sigel verloren hat („manca il suggelllo).

Marcellina behauptet, Figaro habe mit ihr einen Heiratsvertrag abgeschlossen.

In seiner Aria „Vedro mentre io sospiro“ will der Graf keinen Diener glücklich sehen, während er leide. Richter Don Curzio urteilt: entweder zahlt Figaro oder er heiratet Marcellina. Figaro prahlt, er sei von edler Geburt („nascita illustre“) und zeigt den Stempel auf seinem Arm („impresso geroglifico“). Daran erkennt ihn Marcellina als ihren Raffaello und als Sohn von Bartolo. Die Gräfin schreibt ihre „Canzonetta sull’aria“ über die Luft und den süssen Zephirwind.

Der Graf öffnet das Briefchen mit der Nadel, das die Gräfin der Susanna für ein Stelldichein diktiert hat. Marcellinas Arie „Il capro e la capretta“ (Bock und Ziege) geisselt die Männer, die ihre Frauen grausam behandeln. Basilio denkt an bessere Zeiten, da sein Feuer noch loderte („in quegl’anni, in cui val poco“). Figaro erkennt Susanna in den Kleidern der Gräfin und fordert die unvorsichtigen Männern auf, ihre Augen zu öffnen („Aprite un po’quegl’occhi“). Derweil schwärmt Susanna ohne zu zögern vom Genuss der Liebe („Deh vieno non tardar“). Graf und Gräfin (in Susannas Aufmachung) spielen die Gewinner: „Ah ci ho fatto un bel guadagno“. Der Graf tadelt Figaro als Verräter („Il scellerato m’ha tradito“). Doch am Ende bitten Alle um Verzeihung („Perdono!“) und feiern unisono „questo giorno di follia“!

Wolfgang Amadeus Mozart: „Don Giovanni“ – Dramma giocoso

„Là ci darem la mano“ – „Deh vieni alla finestra“

Vorbild zur Dramatisierung ist eine alte Volkssage aus Kastilien, die Geschichte vom lüsternen Don Juan Tenorio. Mozart kannte schon die zeitgenössische Vertonung des Venezianers Giuseppe Gazzaniga wie auch Glucks Ballettpantomime. Das Libretto mit dem Titel „Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni“ (Die bestrafte Zerstreuung) stammt von Lorenzo da Ponte. Mozarts heiteres Drama kam am 29. Oktober 1787 im Prager Gräflich Nostitzschen Nationaltheater unter der Leitung des Komponisten zur Uraufführung.

Am Anfang steht ein Mord. „Il giovane cavaliere estremamente licensioso (äusserst zügellos) bedroht Donna Anna, die Verlobte von Don Ottavio. Ihr Vater, ein Ordensritter, stellt sich schützend vor sie. Beim Fechten verletzt der „libertino“ Don Giovanni (D.G.) den „commendatore“ (Ordensritter) tödlich. Don Ottavio schwört Rache. Leporello bezeichnet das Leben seines Herrn als dasjenige eines Schurken: „La vita che menate è da briccone“. D.G. riecht den Geruch eines Fräuleins („mi pare sentire odo di femminina“). Donna Elvira, die Dame aus Burgos, klagt, ihr Liebhaber D.G. habe sie verlassen und verflucht ihn als „mostro, fellon, nido d’inganni!“ Auch sie schwört Rache. In seiner Registerarie listet Leporello die 2064 Frauen auf, die D.G. von Italien bis in die Türkei verlassen hat. Die Bäuerin Zerlina und ihr Bräutigam Masetto besingen die Liebe. D.G. will Zerlina auf der Stelle heiraten: „Là ci darem la mano“. Dagegen Donna Elvira: „Ah fuggi traditor“. Donna Anna erzählt Don Ottavio den Hergang des Todes ihres Vaters. „Dalla sua pace“: von ihrem Frieden hängt auch derjenige Don Ottavios ab. „Don Giovannino mio“ ruft Leporello seinen Herrn verniedlicht. In seiner Champagnerarie fordert D.G. zum Tanz eines „minuetto“, einer „follia“, einer „alemanna“ auf. Masetto klagt, Zerlina habe ihn am Hochzeitstag verlassen. Sie solle ihn nur schlagen: „Batti, batti, o bel Masetto la tua povera Zerlina!“ Beim Ball treten „maschere galanti“ auf. Don Ottavio tanzt mit Donna Anna il menuetto; Don Giovanni mit Zerlina una contradanza; Leporello mit Masetto „un Balla la Teitsch“ (einen Deutschtanz).

Die Frauen hat D.G nötiger als das Brot zum Essen und die Luft zum Atmen. Er schlüpft in Leporellos Gewand. Was denkt der Diener dazu? „Mi par che abbiate un’anima di bronzo.“ In D.G.’s Kleidung bezirzt Leporello Donna Elvira. Ihr gilt auch D.G.’s Canzonetta „Deh vieni alla finestra, o mio tesoro!“ Masetto will D.G. mit Gewehr und Pistole umbringen. Er schlägt zurück und bricht Masetto den Knochen und die Nerven: „mi ruppe l’ossa e i nervi!“. Leporello gibt sich zu erkennen und bittet um Verzeihung: „Ah pietà di me!“ In seiner Arie „Il mio tesoro intanto“ will Don Ottavio den Mord an Donna Annas Vater rächen. Im Duett „Per queste tue manine“ fesselt Zerlina Leporello an einen Stuhl. Donna Elvira verzweifelt über ihr Schicksal als betrogene Seele: „Mi tradi quell’alma ingrata“.

Auf dem Friedhof erzählt D.G seinem Diener die neusten Weibergeschichten. Da erscheint il commendatore als steinerner Gast. Leporello spricht ihn an: „O statua gentilissima del gran commendatore...benche di marmore siate.“ Unverzagt fragt D.G. den Komtur: „Verrete a cena?“ Die Statue nickt. Zu Tafelmusik mit Zitaten aus „Le Nozze di Figaro“ trinkt man einen „Marzimino“ und isst „un pezzo di fagiano“ (Fasan). Donna Elvira fordert von D.G., dass er sein Leben verändere („che vita cangi“). Er kontert triumphierend: „Vivan le femmine!“ Der steinerne Gast klopft an die Tür. D.G. folgt seiner Einladung. Inmitten von Flammen wird er vom Erdboden verschluckt. Freude herrscht. Donna Elvira geht ins Kloster, Zerlino und Masetto zum Schmausen, Leporello ins Wirtshaus. Die Moral von der Geschichte erschallt zu Sechst: „Questo è il fin di chi fa mal!“

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 07.30 bis 12.00 | 13.00 bis 17.00 Uhr

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