Opernreise Silvester in München von der Operette zur Oper

Auf dem Spielplan der Staatsoper stehen zum Jahreswechsel Mozarts populäre deutsche Oper von der Flöte, die eine magische Wirkung ausübt, und Franz Léhars letzte Operette über das ausschweifende Leben einer Italienerin in Afrika. Am Orchesterpult stehen der Basler Chefdirigent Ivor Bolton und der Ungare Gabor Kali. Das Silvesterdiner im eleganten Spatenhaus lässt die Opernfreunde in bester Gesellschaft beim Übergang ins Neue Jahr anstossen.

4 Tage CHF 1'990.-
Abreisedaten
29.12. - 01.01.2022 Mi. - Sa. ab CHF 1'990.-
Profitieren Sie vom Schnellbucherrabatt und von den VIP Travel-Club Vorteilen
Informationen zu Preisen und Rabatten

IHR ANSPRECHPARTNER

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

E-Mail schreiben

Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – München

Anreise via Memmingen nach München. Ankunft am frühen Nachmittag. Ihr ausgezeichnetes Hotel liegt mitten in der Münchner Altstadt. Gemeinsames Abendessen in einem gemütlichen Restaurant.

2. Tag: München & Oper

Erleben Sie den Charme der ehemaligen Residenzstadt und lassen Sie sich bei der Stadtführung von den vielen Sehenswürdigkeiten verzaubern. Geniessen Sie den freien Nachmittag. 18.00 Uhr Beginn der Opernaufführung in der Bayerischen Staatsoper. Die Aufführung ist optional buchbar.

3. Tag: München & Operette

Lassen Sie den Tag mit einem schönen Frühstück im Hotel beginnen und gestalten Sie dann den Tag nach Lust und Laune. Ein Spaziergang durch den Englischen Garten oder ein Museumsbesuch bieten sich an. Um 18.00 Uhr beginnt die Operette in der Bayerischen Staatsoper. Anschliessend geniessen Sie das Silvesterdinner im Restaurant Spatenhaus an der Oper.

4. Tag: München – Schweiz

Am späten Vormittag Rückfahrt in die Schweiz mit einem Aufenthalt im schönen Seehafenstädtchen Lindau am Bodensee.

Musikprogramm

Bayerische Staatsoper München

30. Dezember 2021, 18.00 Uhr

Die Zauberflöte (W.A. Mozart) optional

Dirigent - Ivor Bolton

Regie - August Everding

Pamina – Olga Kulchyriska

Tamino – Pavol Breslik

Papagena – Jasmin Delfs

Papageno – Sean Michael Plumb

Königin der Nacht – Sabine Devieilhe

Sarastro – Günther Groissböck

Bayerische Staatsoper München

31. Dezember 2019, 18.00 Uhr

Giuditta (F. Lehár)

Dirigent - Gábor Káli

Regie - Christoph Marthaler

Giuditta - Vida Miknevičiūtė

Octavio - Daniel Behle

Antonio - Jochen Schmeckenbecher

Pierrino - Sebastian Kohlhepp

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Silvesterdinner im Spatenhaus
  • 1 x Abendessen im Restaurant
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • Stadtrundfahrt
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa

360° Panorama

Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Silvesterdinner im Spatenhaus
  • 1 x Abendessen im Restaurant
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • Stadtrundfahrt
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
Hotels

Sie wohnen im 4* Superior Hotel Platzl mitten im Herzen von München. Nur drei Gehminuten von der Oper entfernt.

Operetten- und Opernbeschreibungen
Operetten- und Opernbeschreibungen

Giuditta

Die Uraufführung von Lehárs musikalisch opulent inszenierter, letzter Operette Giuditta wurde enthusiastisch gefeiert. 120 Rundfunkstationen sollen an der weltweiten Übertragung beteiligt gewesen sein. Die massenhafte Verbreitung von Unterhaltungsmusik war geboren und Lehárs Musik entfaltete einmal mehr ihre rauschhafte Wirkung. Der klischeehaft-unverfängliche Inhalt von Giuditta steht im krassen Kontrast zur gesellschaftlichen Gegenwart in den 1930er Jahren. Seit einem Jahr war Adolf Hitler in Deutschland an der Macht, in Österreich hatte man wenige Monaten zuvor das Parlament aufgelöst, Europa stand zwischen zwei Kriegen. Der Regisseur Christoph Marthaler inszeniert einen Abend, der Giuditta mit Musik von komponierenden Zeitgenossen konfrontiert; zerbrechlich, fragwürdig, und damit offen für einen kritischen gesellschaftlichen Diskurs.

Christoph Marthaler gehört zu den wichtigsten, stilprägenden Regisseuren der Gegenwart, sowohl für die Theater- als auch für die Opernbühne. Für zahlreiche von Marthalers Arbeiten schuf Anna Viebrock die Raumentwürfe.

“Realistische, oft verschlissene Innenräume, die große Weite und Leere zwischen den Figuren zulassen und deren labyrinthische Wandelbarkeit von Spuren eines gerade noch oder schon nicht mehr stattfindenden Lebens erzählen.” (nachtkritik)

Mit zum Team gehört seit Jahren auch der Dramaturg Malte Ubenauf. Er ist vorwiegend als freiberuflicher Schauspiel- und Musiktheaterdramaturg tätig und seit 2016 zudem Festival-Dramaturg der Münchener Biennale. Gemeinsam entstanden zahlreiche Musiktheater- und Schauspielarbeiten, in der Spielzeit 2020/21 zuletzt Orpheus et Euridice für die Oper Zürich und Lear für die Bayerische Staatsoper. Von 2000 bis 2004 gehörten Anna Viebrock und Malte Ubenauf unter der Intendanz von Christoph Marthaler zum künstlerischen Leitungsteam des Schauspielhauses Zürich. Anna Viebrock ist zudem Professorin für Bühnengestaltung an der Akademie der Bildenden Künste Wien.

Der Dirigent Gábor Káli gibt mit Giuditta gleich zweifach sein Debut: sowohl an der Bayerischen Staatsoper als auch in der Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler und seinem Team. Nach Engagements als Dirigent am Theater Aachen sowie als 1. und 2. Kapellmeister und Stellvertreter des GMD am Staatstheater Nürnberg gewann er 2018 den 1. Hongkong International Conducting Competition sowie den Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award bei den Salzburger Festspielen.

Quelle: Bayerische Staatsoper München

Wolfgang Amadeus Mozart: „Die Zauberflöte“

Tamino: „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“

Das Libretto stammt vom Hamlet-Darsteller und Regisseur Emanuel Schikaneder. Die Schauplätze in Ägypten wurden aus dem Roman „Sethos“ von Jean Terrason in der Übersetzung von Matthias Claudius übernommen. Mozarts letzte Oper entstand zwischen Frühjahr und September 1791. Er dirigierte die Uraufführung vom 30. September im Wiener Theater auf der Wieden. Ein Jahr später konnte Theaterleiter Schikaneder bereits die 100. Aufführung ansetzen.

Der Prinz Tamino im Jagdanzug fürchtet sich vor einer Schlange. Drei Damen der Königin der Nacht erlegen das Ungeheuer mit ihren silbernen Wurfgeschossen. Sie bewundern den holden Jüngling. Papageno mit der Vogelsteige auf dem Rücken und dem Faunenflötchen in Händen singt die Auftrittsarie vom Vogelfänger. Seine Mutter soll bei der „nächtlich sternflammenden Königin“ gedient haben. Für seine Vögel erhält er von Drei Damen Zuckerbrot und süsse Feigen. Er behauptet, die Schlange selbst erlegt zu haben. Also bekommt er heute Wasser, Stein und ein goldenes Schloss vor den Mund. Tamino schenken die Drei das Bild von der Königintochter Pamina. Seine Antwort die Arie: „Dies Bildnis ist bezaubernd schön!“ Sie wird von einem Bösewicht geraubt. Den Raub beklagt die Königin der Nacht in ihrer Koloratur-Arie: „Zum Leiden bin ich geboren“. Im Quintett befreien die Drei Damen den verstummten Papageno von seinem Schloss, überreichen ihm ein Glockenspiel und Tamino eine goldene Flöte, die ihm Allmacht verleihen soll. Die Beiden sollen die Burg des Sarastro aufsuchen, zu der drei Knaben den Weg weisen.

Verwandlung. In einem ägyptischen Zimmer belustigen sich drei Sklaven über den grausamen Mohr Monostatos und die Flucht von Pamina, die ihm den Sarastro Erinnerung ruft und der sie in Fesseln legt. Papageno erkennt sie an ihrem Porträt um den Hals. Im Duett „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ erzählen die Beiden von der Liebe und ihrem Zweck: „Nichts Edlers sei als Mann und Weib. Weib und Mann reichen an die Gottheit an“.

Verwandlung. Drei Tempel der Weisheit, der Vernunft, der Natur. Die drei Knaben ermahnen Tamino: „Zum Ziele führt dich diese Bahn“. Zwei Pforten weisen ihn zurück. Die dritte Pforte öffnet ein alter Priester: „Wo willst du, kühner Fremdling hin?“ Tamino hasst Sarastro. Der Priester: „Ein Weib hat also dich berückt?“ Pamina lebt! Zum Spiel auf der Zauberflöte eilen Tiere aller Art herbei. Monostatos droht mit „Band und Stricken“. Papageno schlägt sein Glockenspiel: „Das klinget so herrlich...“ Sarastros Auftritt wird von Trompeten und Pauken begleitet . Pamina erzählt vom zudringlichen Monostatos. Der Beherrscher des Sonnentempels will sie zur Liebe nicht zwingen, doch ihr auch nicht die Freiheit geben. Das Paar Pamina-Tamino wird in den Prüfungstempel geführt.

Der 20-jährige Königssohn soll Tugend, Verschwiegenheit und Wohltat in sich vereinen. Sarastro ruft Isis und Osiris an, sie mögen das Paar mit Geduld in Gefahr stärken.

Verwandlung. Im Vorhof des Tempels fürchten sich Papageno und Tamino vor den Donnerschlägen. Sein Ziel: „Weisheitslehre sei mein Sieg; Pamina, das holde Mädchen, mein Lohn.“ Papageno gibt sich mit Schlaf, Speise, Trank und einem schönen Weibchen schon zufrieden. Der zweite Priester verspricht ihm die „Pa-pa-pagena“. Die drei Damen sehen die Beiden in Sarastros Hand verloren und stürzen in die Versenkung.

Verwandlung. Pamina inmitten eines Hains. Die Königin gesteht ihre Ohnmacht ein. Paminas Vater übergab einst den siebenfachen Sonnenkreis an Sarastro. Die Königin fordert von ihrer Tochter, Sarastro mit dem „Stahl“ zu töten, um den Sonnenkreis zurückzugewinnen: „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“. Pamina soll Monostatos lieben! Sarastros Trost: „In diesen heil’gen Hallen kennt man die Rache nicht“.

Verwandlung. Ein Flugwerk auf der Bühne. Papagena wirbt als altes Weib (18 Jahr und 2 Minuten) um den 10 Jahre älteren Papageno. Pamina begegnet Tamino. Er schweigt. Sie: „Ach , ich fühl’s, es ist verschwunden“.

Verwandlung: Das Gewölbe von Pyramiden. Priesterchor: „O Isis und Osiris“. Papageno frohgemut: „Ein Mädchen oder Weibchen wünscht Papageno sich!“ Dieses verwandelt sich in ein junges Weib. Im Garten orakeln die drei Knaben: „Bald prangt, den Morgen zu verkünden, die Sonn’ auf goldner Bahn“. Pamina möchte sich vor Grame erdolchen.

Verwandlung: Zwei grosse Berge mit Wasserfall und Feuerspeier.

Pamina und Tamino vereint: „Wir wandeln durch des Tones Macht froh durch des Todes düstre Nacht!“ Papagena und Papageno finden sich ebenfalls.

Verwandlung: Das Theater als Sonne. Monostatos, Königin und Damen versinken. Sarastro verkündet: „Die Strahlen der Sonne vertreiben die Nacht, zernichten der Heuchler erschlichene Macht“.

Der Chor der Priester dankt Isis und Osiris: „Es siegte die Stärke und krönet zum Lohn die Schönheit und Weisheit mit ewiger Kron’!“

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 07.30 bis 12.00 | 13.00 bis 17.00 Uhr

Geschenkgutscheine

Verschenken Sie Vorfreude, Erlebnisse und Erholung in guter Gesellschaft.

Jetzt verschenken

Kataloge

Hier finden Sie unsere aktuellen Kataloge – zum online Durchblättern.

Jetzt ansehen

Newsletter

Immer auf dem neusten Stand.