Theater Muotathal 2026 Ab Ruswil, Sursee und diversen Einsteigeorten dazwischen
Seit 1949 spielt in Muotathal die Theatergesellschaft regelmässig volkstümliche Theaterstücke, und Muotathal ist inzwischen weit über die Kantonsgrenzen hinaus ein Begriff in der "einschlägigen Szene" geworden. Unter der Regie von Tobias Eichhorn zeigt das Team von ca. 50 Mitwirkenden in diesem Jahr das das Stück "Dr Fischer vo Spiez" von Paul Hartmann. Viel Vergnügen!
Termine und Preise
- 2026
| 29.11. - 29.11.2026 | So. - So. | ab CHF 64.- |
Route Zentraschweiz
10.45 Uhr Abreise ab Ruswil, EUROBUS Terminal, Rütmattstrasse 2
10.50 Uhr Abreise ab Rüediswil, Rottal Metzg
10.55 Uhr Abreise ab Buttisholz, Restraurant Kreuz
11.00 Uhr Abreise ab Grosswangen, Post
11.10 Uhr Abreise ab Willidau, Bahnhof
11.30 Uhr Abreise ab Sursee, Surentalstrasse, Bushaltestelle vor Socar Tankstelle
11.40 Uhr Abreise ab Neuenkirch, Raststätte
13.00 Uhr Ankunft in Muotathal
14.00 Uhr Vorstellungsbeginn: Sunnä und Schattä uf der Bluämäalp
17.00 Uhr Zobig im Gasthaus Post
18.15 Uhr Rückfahrt zu den Einsteigeorten
19.40 Uhr Ankunft in Neuenkirch
19.50 Uhr Ankunft in Sursee
20.15 Uhr Ankunft in Willisau
20.25 Uhr Ankunft in Grosswangen
20.30 Uhr Ankunft in Buttisholz
20.35 Uhr Ankunft in Rüediswil
20.40 Uhr Ankunft in Ruswil
Inbegriffen
- Fahrt im Comfort-Bus
- Ticket der gewählten Preisklasse
Dr Fischer vo Spiez
Stefan Iten ist sehr misstrauisch gegenüber seiner Frau, seiner Schwester und dem Nachbarn Michael Camenzind. Als sein Bruder Christian nach jahrelanger Abwesenheit wieder heimkehrt, keimt bei Stefan Eifersucht auf seine Frau Lisa und seinen Bruder auf. Sorgen bereiten dem misstrauischen Fischer auch seine finanzielle Not, die nicht zuletzt wegen seiner Unbeherrschtheit und seinem Alkoholkonsum aufgetreten ist. Obwohl Lisa alles versucht, um ihn von seinen Übeln zu befreien, wird Stefan immer misstrauischer. Mit unnötigen Verdächtigungen und unbeherrschten Äusserungen terrorisiert er seine Angehörigen. Das Fass überläuft endgültig, als dann auch noch sein Nachbar Michael Camenzind die Kräuterfrau Emilie anstiftet, ein Gerücht zu verbreiten: nämlich dass Stefans Frau ein Verhältnis mit seinem Bruder Christian habe.
Ein Brand macht die Sorgen noch grösser. Zum Glück kann der Knecht Guschti den Brand trotz der Verletzung, die ihm der Brandstifter zufügt, noch rechtzeitig löschen. In seiner grenzenlosen Wut fährt Stefan trotz eines Unwetters auf den See. Da er tagelang fortbleibt, befürchtet man das Schlimmste.
Die leidgeprüfte Lisa erfährt durch einen Brief der Kräuterfrau Emilie, dass diese angestiftet wurde, dem Fischerstubenwirt falsche Angaben zu machen. Als sich obendrein herausstellt, dass Lisas Schwangerschaftstest positiv ausgefallen ist, bricht sie zusammen. Sie wird vom besorgten Christian auf die Arme genommen - und genau in diesem Moment kehrt Stefan zurück.
Nichtsdestotrotz kommt es zu einem glücklichen Ende. Der Brandstifter wird überführt und Stefan kann durch die Liebe seiner Frau von seinem Hass und Misstrauen befreit werden. Dass dieses Stück nicht allzu sehr in die Tiefe geht, dafür sorgen der Knecht Guschti, die Magd Sophie und nicht zuletzt Emilie, genannt «ds Chrütermiiggäli». Sie sind durch ihr Wesen dafür besorgt, dass in diesem tiefgründigen Stück trotzdem auch eine gewisse Heiterkeit auftritt.