Triest - Friaul & Postojna La Bohème im Teatro Verdi
Das italienische Triest steht an einem Schnittpunkt der lateinischen, slawischen, griechischen und jüdischen Kultur. Das Teatro Giuseppe Verdi ist ein schönes Logentheater mit 1400 Sitzplätzen. Vor dem Opernabend besichtigen wir das prächtige Schloss Miramare, die einstige Residenz der Habsburger, und tags darauf die Adelsberger Grotten, eine der schönsten Tropfsteinhöhlen der Welt.
Termine und Preise
- 2027
| 11.03. - 15.03.2027 | Do. - Mo. | ab CHF 2'150.- |
1.Tag: Schweiz - Triest
Anreise via Venedig nach Triest. Ihr Hotel ist mitten im Zentrum und direkt am Meer gelegen. Gemeinsames Abendessen im Hotel.
2. Tag: Triest & Miramare
Heute besuchen Sie das zauberhafte Schloss Miramare, die ehemalige Residenz von Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg. Das Schloss thront am Meer und ist von einer herrlichen Parkanlage umgeben. Anschliessend besuchen Sie die Stadt. Sie sehen u. a. den Hauptplatz und das Römische Theater. Freier Abend.
3. Tag: Triest - Postojna & Oper
Heute lernen Sie das Karstgebirge und die schönste Tropfsteinhöhle der Welt kennen: Die Postojna Grotten oder besser bekannt als Adelsberger Grotten. Ein gigantisches Grottensystem! Schon alleine die Einfahrt mit dem kleinen Zug ist ein einmaliges Erlebnis. Rückkehr am frühen Nachmittag nach Triest. Am Abend Besuch der Opernaufführung.
4. Tag: Ausflug Friaul
Am Morgen Fahrt von Triest nach Cividale del Friuli. Bei einem Rundgang entdecken Sie die reizvolle Altstadt mit ihren langobardischen Spuren und charmanten Gassen. Weiterfahrt zum Castello di Spessa, malerisch gelegen im Weinbaugebiet Collio. Dort geniessen Sie eine Weinprobe mit regionalen Spezialitäten und ein gemütliches Mittagessen im Schlossrestaurant. Am Nachmittag Rückfahrt nach Triest. Der Abend steht zur freien Verfügung.
5. Tag: Triest - Schweiz
Rückfahrt in die Schweiz.
CarRouge
Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.
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360° Panorama
Inbegriffen
- Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
- Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
- Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
- 4 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
- 1 x Abendessen inkl. Getränke
- 1 x Mittagessen inkl. Getränke
- 1 x Opernaperitif mit Antipasti
- 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
- Stadtrundgang Triest
- Ausflüge mit Reiseleitung
- Alle Eintritte u. Führungen
- Car Rouge Audiosystem
Hotels
Sie wohnen im exklusiven 4* Starhotel Savoia Excelsior Palace in Triest. Das Hotel ist direkt am Meer und im Stadtzentrum gelegen. Der schönste Platz, die Piazza dell'Unita, ist nur 50m entfernt.
Opernbeschreibung
Giacomo Puccini: „La Bohème“
„Che gelida manina“ – Wie eiskalt ist dies Händchen!
Für das Opernlibretto haben Luigi Illica und Giuseppe Giacosa auf den Roman „Scènes de la vie bohème“ von Henry Murger zurückgegriffen. Die Musik zur Oper schrieb Puccini im Laufe des Jahres 1895 in seiner Villa in Torre del Lago. Arturo Toscanini dirigierte am 1. Februar 1896 die Uraufführung im Teatro Regio di Torino.
Schauplätze sind „Sous les toits de Paris“ und das Café Momo an der Rue Saint Germain-L’Auxerrois am Heilig Abend von 1830.
In der eiskalten Mansarde malt Marcello an seinem Bild „Le passage de la Mer Rouge“. Der Poet Rodolfo starrt in den Schneehimmel. „Eureka“ ruft er plötzlich. „L’idea vampi in fiamma“. Das Manus geht in Flammen auf. Der Philosoph Colline kommentiert die Glut. Der Musiker Schaunard wirft einen Louis d’or auf: „Luigi Filippo ai nostri piedi!“ Das Quartett spinnt Fantasien. Der Hausbesitzer Benoit verlangt die Miete. Die Herren verwickeln ihn in ein Gespräch: „L’altra sera al Mabil l’han colto in peccato d’amor“. Er prahlt: „Son vecchio ma robusto.“ Er sucht sich ausser Haus seine Abwechslung. Die Herren mimen Entrüstung und komplimentieren ihn zur Tür hinaus. So zahlt man das Trimester Miete! Auf zum „Momus“! Rodolfo bleibt, um einen Artikel für den „Castoro“ zu beenden. Nachbarin Mimi erscheint mit einer erloschenen Kerze und ihren Schlüsseln. Sie fällt in Ohnmacht. Er hilft ihr. Sie will wieder gehen; aber ihre und seine Kerze erlöschen. Sie verliert den Schlüssel. Er findet ihn, hält sie dabei zurück: „Que gelida manina!“ Ihr Name: Mimi. Er ist entzückt: „O soave fanciulla!“ und küsst sie. Sie bekennt: „Io t’amo!“
Turbulente Szene im Quartier Latin. Verkäufer halten allerlei feil. Mimi sieht eine schöne Haube, „una cuffietta e un bel vezzo di corallo“, während Colline ein rares Exempel der „grammatica runica“ entdeckt. Im Café Momo wird getafelt. Colline und Schaunard zitieren Latein. Die Kinder schreien „Parpignol!“ Am Nebentisch haben Musetta und der alte Alcindoro Platz genommen. Wer ist sie? Marcello wenig schmeichelhaft: „un uccello sangunario“. Sie macht eine Szene, schmeisst die Platte hin („una puzza di rifritto“). Mimi glaubt, Marcello sei in Musetta verliebt. Das war einmal. Colline begnügt sich mit der Pfeife und griechischen Texten. Musetta will mit Schmerzen im Fuss auffallen. Marcello wird schwach. Der Kellner bringt „il conto“. Musetta verlangt beider Rechnung übergibt sie kurzerhand ihrem Begleiter und lässt ihn leer ausgehen („E dove s’è seduto, ritrovi il suo saluto!). Auftritt mit Zapfenstreich („ritirata“) und „tambur maggiore“. Musetta wird von Marcello und Colline auf Händen getragen.
„La Barriera d’Enfer“ an einem Februar-Morgen. Le lattivendole, die Milchmädchen, sind schon unterwegs. Mimi sucht Marcello. Musetta gibt Gesangsunterricht. Mimi will dem eifersüchtigen Rodolfo nicht begegnen.
Von Trennung ist die Rede. Er bekennt seinem Freund: er liebt Mimi, aber sie ist krank. Die Liebe allein genügt nicht, sie am Leben zu erhalten. Mimi verzweifelt: „al solitario nido ritorna un’altra volta“. Sie nehmen Abschied voneinander, während Marcello und Musetta sich streiten. Er eifersüchtig: „sotto il mio cappello non ci stan certi ornamenti“. Den gehörnten Liebhaber bezeichnet Musetta verächtlich als „Pittore da bottega“.
Zurück in der Mansarde: Marcello und Rodolfo schmeissen Feder und Pinsel hin. Schaunard bringt vier pagnotte. Coline tischt einen Hering auf. Man tanzt unter Herren: Gavotta, Menuetto, Pavanella, Quadriglia, Rondo. Gefechtet wird mit Feuerzange und Schürhaken. Musetta hat Mimi erschöpft auf der Strasse aufgelesen. Marcello soll einen Arzt holen. Mimi und Rodolfo erinnern sich an die schönen Zeiten der ersten Begegnung. Marcello bringt Herzenstropfen. Musetta singt „Madonna benedetta“. Schaunard: „E spirata“. Rodolfos letzter Aufschrei: „Mimi!