Turin - Prachtvolle Stadt am Fusse der Berge Turandot oder Don Pasquale

Turin, die Hauptstadt des Piemont, ist allein wegen seiner schönen Piazzi und Palazzi eine Reise wert. Die marmornen Flaniermeilen unter Arkaden laden zum Flanieren ein. Das Teatro Regio hat eine lange Tradition und pflegt aufwändige Inszenierungen. Dieses Jahr besuchen wir das Teatro Regio Opera Festival (Openair) mit prominenter Besetzung. Ein Ausflug ins Herzen des Weinanbaugebietes der Langhe mit einem Spezialitäten-Essen rundet die Reise ab.

4 Tage CHF 1'660.-
Abreisedaten
02.05. - 05.05.2022 Mo. - Do. ab CHF 1'660.-
21.11. - 24.11.2022 Mo. - Do. ab CHF 1'845.-
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IHR ANSPRECHPARTNER

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Turin

Fahrt nach Turin. Ankunft am frühen Nachmittag und Zeit zur freien Verfügung. Gemeinsames Spezialitäten-Abendessen.

2. Tag: Turin & Oper

Freuen Sie sich auf Turin, antike Hauptstadt des Königreichs Savoyen und erste italienische Hauptstadt mit über 2000 Jahren Geschichte. Turin wurde von den Römern angelegt und von den Savoyern zur barocken Residenzstadt von besonderem Glanz ausgebaut. Eine Stadt mit 18 km Arkadengängen und gemütlichen Kaffeehäusern, die Hauptstadt der Magie, der Schokolade und der zeitgenössischen Kunst. Ende der Führung gegen Mittag. Vor der Aufführung Opernaperitif mit Köstlichkeiten aus Küche und Keller.

3. Tag: Ausflug Piemont

Heute geht es auf zu einer Rundfahrt in eines der berühmtesten Weinanbaugebiete der Welt, die Langhe. Am nördlichen Rand dieser bezaubernden Landschaft liegt Alba, die Stadt der weissen Trüffel. Besichtigung des historischen Zentrums. Unterwegs besuchen Sie das wunderschöne mittelalterliche Dorf Barolo. Herkunftsort des gleichnamigen Spitzenweines. Zum Mittagessen erwartet Sie ein Sternekoch in einzigartiger Umgebung.

4. Tag: Turin - Schweiz

Rückfahrt in die Schweiz.

Musikprogramm

Teatro Regio Torino

03. Mai 2022, 20.00 Uhr

Turandot (G. Puccini)

Dirigent - Jordi Bernàcer

Regie - Stefano Poda

Turandot - Ingela Brimberg

Calaf - Mikheil Sheshaberidze

Liù - Giuliana Gianfaldoni

Timur - Michele Pertusi

Teatro Regio Torino

22. November 2022, 20.00 Uhr

Don Pasquale (G. Donizetti)

Dirigent - Riccardo Muti

Regie - Chiara Muti

Don Giovanni - Luca Micheletti

Donna Anna - Eleonora Buratto

Donna Elvira - Mariangela Sicilia

Don Ottavio - Giovanni Sala

Leporello - Alessandro Luongo

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Gourmet-Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x Spezialitäten-Essen inkl. Getränke
  • Stadtführung Turin
  • Ausflug mit Reiseleitung
  • Opernkarte der 1. Kategorie
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa

360° Panorama

Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 1 x Gourmet-Abendessen inkl. Getränke
  • 1 x Spezialitäten-Essen inkl. Getränke
  • Stadtführung Turin
  • Ausflug mit Reiseleitung
  • Opernkarte der 1. Kategorie
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Hotels
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Sie wohnen im 4* Hotel Turin Palace im Herzen der Turiner Innenstadt. Alle Sehenswürdigkeiten sind bequem zu Fuss erreichbar.

Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Giacomo Puccini „Turandot“ – Dramma lirico

„Nessun dorma!“ Die Nacht des Wachens

Von 1893 bis 1923 schuf Giacomo Puccini seine Meisterwerke „Manon Lescaut“, „La Bohème“, „Tosca“, „Madama Butterfly“, „Fanciulla del West“, „Il Trittico“ („Il tabarro“, „Suor Angelica“, „Gianni Schicchi“). Im Sommer 1921 vollendet der an Kehlkopfkrebs erkrankte Komponist den ersten Akt seines Lyrischen Dramas „Turandot“. Puccini stirbt am 29. November 1924 und hinterlässt seine letzte Oper unvollendet. Das Libretto verfassten Giuseppe Adami und Renato Simoni nach der 1762 erschienenen, chinesischen Fabel von Carlo Gozzi. Arturo Toscanini brachte am 25. April 1926 in der Mailänder Scala die unvollendete Fassung, am 26. April die von Franco Alfano ergänzte Schlussfassung zur Uraufführung.

Schauplatz ist der Kaiserpalast in der verbotenen Stadt Peking.

Der Mandarin, Herold am chinesischen Hof, weissagt, die reine Prinzessin Turandot eheliche den Mann von königlichem Blute, der ihre drei Rätsel löse. Wer die Probe nicht bestehe, werde von der Hand des Henkers fallen. Die Sklavin Liu befürchtet, Timur, der abgesetzte Kaiser der Tataren und Vater des unbekannten Prinzen, müsse sterben. Die zwölf Henkersknechte (I servi del boia) fordern blutrünstig „sprizzi fuoco e sangue“ (Feuer und Blut) und La Folla (die Menge): „Es sind drei Rätsel, der Tod ist eines!“ Die drei Würdenträger am chinesischen Hof, Pong, Pang und Ping, weisen den unbekannten Prinzen verächtlich vom Platz. Lieber soll er sich hundert Frauen nehmen als die immergleiche Turandot. Il Principe ignoto schlägt dreifach den Gong und ruft in wilder Ekstase „Turandot“ aus.

Hochzeit oder Tod. Ping, Pong und Pang werweisen. Das Ritual wiederholt sich: drei Gongschläge, dreimal Köpfe rollen. Es sind schon 13! Schon die Prinzen von Samarkand, Sagarika, Birma, Kirgisien haben versagt.

Im Thronsaal des Kaiserpalastes treten die acht Weisen mit den Seidenrollen und der darin eingerollten Lösungen der Rätsel und die drei Masken auf. Der Prinz will die Probe bestehen. Der Kaiser will lieber sterben als wieder einen jungen Prinzen opfern. Turandot erzählt ihre Geschichte: „In questa Reggia or son mill’anni e mille...La Principessa Louling, la mia ava“, ihre Ahnin wurde von einem fremden Mann entführt. Gesühnt werden muss die Untat, „quella purezza“.

Als erstes Rätsel erscheint „un fantasma iridescente“. Der Prinz errät: „La speranza“. Das zweite Rätsel lodert gleich einer Flamme: „Il sangue“. Das dritte Rätsel ist Eis, das dich entzündet: „Turandot!“ Sie erschrickt. Der Kaiser beharrt auf Einhaltung des Schwurs: „E sacro il giuramento!“ Sie lehnt ab. Er gibt ihr ein Rätsel auf: bis zur nächsten Morgenröte soll sie den Namen des Prinzen nennen.

Im Schlossgarten ertönt der Ruf: „Nessun dorma!“ Der Prinz verrät seinen Namen nicht. Nur ein Kuss soll das Schweigen lösen. Er lässt sich durch nichts beirren. Sgherri (Häscher) führen Timur und Liu im elenden Zustand vor. Turandot voller Verachtung zu ihm: „Sei pallido, straniero!“ (Bleich bist du, Fremder).

Liu weiss den Namen. Sie soll gefoltert werden, bleibt aber standhaft. Sie bekennt ihre heimliche Liebe zum Prinzen und begeht Selbstmord. Der Prinz entreisst Turandot den Schleier: „Principessa di morte e di gelo“. Ihr Verdikt: „Non profanarmi!“ (Entweihe mich nicht). Er überschüttet sie mit Küssen. Il Principe: „E l’alba!“ (Morgenröte). Turandot fühlt ihre ersten Tränen und Fieber (questa febbre). Er erlöst sie mit dem Namen: „Calàf, figlio di Timur!“ Die Menge jubelt: „Diecimilia anno al nostro Imperatore!“ Turandot: „Il suo nomine è Amor!“

Gaetano Donizetti: „Don Pasquale“ – Opera buffa

„Tornami a dir che m’ami!“

Die komische Oper ist Donizettis letztes populäres Werk, zu dem der Bergamascer das Libretto nach dem Buch von Stefano Pavesis Oper „Ser Marc’Antonio“ selber schrieb. Die Musik komponierte Donizetti in wenigen Wochen und brachte sie am 3. Januar 1843 im Théâtre Italien in Paris zur Uraufführung.

Der reiche, geizige, ältliche Junggeselle Don Pasquale hegt feurige Heirats¬absichten („Un foco insolito mi sento addosso“). Sein Neffe Ernesto soll anstelle der mittellosen Witwe Norina eine bessere Partie machen. Ernestos Freund und Don Pasquales Arzt, Dottore Malatesta, empfiehlt dem Heiratswilligen die Klosterfrau Sofronia zur Braut, die so schön wie ein Engel sei („Bella sicome un angelo“). Sie ist eigentlich Norina, wovon aber selbst Ernesto nichts weiss. Sie träumt eher von einem andern Liebhaber („Quel guardo il cavaliere in mezzo cor trafisse“.) Malatesta rät ihr, sich Don Pasquale als Unschuld vom Lande zu nähern und ihm nach der Heirat das Leben zur Hölle zu machen.

Ernesto sucht indessen auswärts sein Glück („Chercero lontana terra la vivro col cuore in guerra“). Don Pasquale ist begeistert von Sofronia. Ein falscher Notar setzt das Eheversprechen auf. Ernesto wird nun als Trauzeuge über den Schwindel eingeweiht. Sofronia lebt in Saus und Braus, stellt immer neue Kammerzofen und Diener ein und benimmt sich ihrem Anvertrauten gegenüber flegelhaft. Einen Theater¬besuch verbietet ihr Don Pasquale schlichtweg. Heimlich trifft sie Ernesto. Die Liebeserklärungen überschlagen sich: „Com’è gentil la notte a mezzo avril!“ (Ernesto) - beim Notturno im Duett „Tornarmi a dir che m’ami!“

Schliesslich ist Don Pasquale heilfroh, seine unverschämte Norina (Sofronia) los zu werden. Nach einem kräftigen Fluch auf die „Bricconissimi“ stimmt er der Hochzeit der beiden wahren Liebenden zu. Seine Moral von der Affäre: „La morale è molto bella applicarla a me si sta. Sei pur fina, o bricconcella, m'hai servito come va.“

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 07.30 bis 12.00 | 13.00 bis 17.00 Uhr

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