Opernreise Venedig Gran Teatro La Fenice Madama Butterfly und Il barbiere di Siviglia

Unvergleichlich, unterhaltsam, romantisch: Venedig ist eine Stadt voller Magie. Die wunderschöne Piazza San Marco ist der wohl eleganteste Salon Europas, umgeben von erstrangigen Meisterwerken. Sie werden mit Sicherheit in den faszinierenden Bann dieser Stadt gezogen. Mit einem erfahrenen Stadtführer entdecken Sie die Lagunenstadt. Besuchen Sie eine Aufführung im prachtvollen Gran Teatro La Fenice und in einem venezianischen Palast.


Termine und Preise
4 Tage ab CHF 2'350.-
Abreisedaten
08.02. - 11.02.2027 Mo. - Do. ab CHF 2'350.-
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IHR ANSPRECHPARTNER

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1.Tag: Schweiz - Venedig

Anreise via Mailand nach Venedig. Per Taxiboot geht es zum Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Lassen Sie sich durch enge und malerische Gassen treiben oder geniessen Sie einen ersten Cappuccino im legendären "Florian“, dem ältesten Café Italiens, in dem schon Goethe, Thomas Mann und Ernest Hemingway das vornehme Ambiente genossen. Am Abend gemeinsames Spezialitäten-Abendessen.

2. Tag: Venedig & Oper im Gran Teatro

Am Vormittag faszinierender Besuch des Dogenpalasts: Historische Pracht, prächtige Gemälde und verborgene Geheimnisse der venezianischen Geschichte. Freier Nachmittag. Vor der Aufführung geniessen Sie einen typischen italienischen Opernaperitif. Aufführung im Gran Teatro La Fenice.

3. Tag: Venedig & Oper im Palazzo

Nach dem Frühstück werden Sie zur Stadtführung erwartet. Bei einem zweistündigen Rundgang lernen Sie einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie z. B. den Markusplatz und die Markuskirche kennen. Freier Nachmittag. Opernaufführung in einem venezianischen Palast. Jeder Akt spielt in einem anderen Palastzimmer.

4. Tag: Venedig - Schweiz

Frühstück im Hotel. Rückreise in die Schweiz.

Musikprogramm

Gran Teatro La Fenice Venedig

09. Februar 2027, 19.00 Uhr

Madama Butterfly (G. Puccini)

Orchestra e Coro del Teatro La Fenice

Musica a Palazzo Venedig

10. Februar 2027, 20.30 Uhr

Il Barbiere di Siviglia

Kammeraufführung im Palazzo

Inbegriffen
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • Taxiboot zum Hotel und zurück
  • 1 x Spezialitäten-Abendessen inkl. Wein
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • 1 x Opernkarte für den Palazzo
  • Stadtrundgang Venedig
  • Eintritt und Führung im Dogenpalast
  • Vorzugseintritt Markuskirche
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa

360° Panorama

Inbegriffene Leistungen
Inbegriffen
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • Taxiboot zum Hotel und zurück
  • 1 x Spezialitäten-Abendessen inkl. Wein
  • 1 x Opernkarte der 1. Kategorie
  • 1 x Opernkarte für den Palazzo
  • Stadtrundgang Venedig
  • Eintritt und Führung im Dogenpalast
  • Vorzugseintritt Markuskirche
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
Hotels

Sie wohnen im 4* Hotel Saturnia an perfekter Lage mitten in Venedig. Den Markusplatz und die Oper erreichen Sie in wenigen Gehminuten.

Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Giacomo Puccini: „Madama Butterfly“ – Japanische Tragödie

„ Un bel di, vedremo levarsi un fil di fumo sul’ l’estremo“

 

Puccini sah in New York das Schauspiel von David Belasco, die Dramatisierung einer japanischen Novelle von John Luther Long. Er war von der Geisha-Tragödie und der fernöstlichen Szenerie fasziniert. Das Libretto schrieben Luigi Illica und Giuseppe Giacosa. Der Komponist machte sich von Schallplatten mit japanischen Volksliedern vertraut und besuchte in Mailand die japanische Tragödie „Sada Yacco“. Nach seiner Heirat mit Elvira Bonturi im Januar 1904 wurde „Madama Butterfly“ am 17. Februar an der Mailänder Scala uraufgeführt. Es war ein „fracasso“, ein Reinfall, der erst nach einer Revision der Oper in einen Triumph umschlug.

Schauplatz ist die Hafenstadt Nagasaki um 1900.

 

Der Heiratsvermittler Nakodo Goro zeigt Franklin Benjamin Pinkerton, einem Offizier auf dem US-Marineboot „Lincoln“, sein „Nido nuzial“, das er kaufen möchte. Sharpless, US-Konsul in Nagasaki, bewundert die Aussicht auf Berge und Hafen. Pinkerton schwärmt von der freien Liebe, während Sharpless sie als „un facile vangelo“, ein leichtes Evangelium, bezeichnet. Goro preist die käufliche Liebe für nichts („per nulla sol cento yen“). In seiner Arie „Amore o grillo“ wägt Pinkerton ab, ob es Liebe oder Grillen seien, die ihn zum Schmetterling mit der durchsichtigen Figur eines „paravento“ hinzögen. Cio-Cio-San alias Butterfly rühmt den Duft des Frühlings und besingt ihre reiche Herkunft, die nach dem Tod des Vaters in Armut umschlug und sie als 15jährige Geisha ihr Leben fristen liess. Der Aufzug ihrer Verwandtschaft belustigt Pinkerton. Aus den Ärmeln ihres Kimonos zaubert die Butterfly allerhand  Nippes: „fazzoletti, pipa, cintura, fermaglio, specchio, ventaglio“ (Tücher, Pfeife, Gürtel, Brosche, Spiegel, Fächer) zuletzt „una cosa sacra“, das Geschenk eines Mikado an ihren Vater, überreicht mit der Geste eines aufgeschlitzten Bauches. Pinkerton führt sie ihre „ottokè“ vor, ihre Püppchen, die die Seelen ihrer Vorfahren repräsentieren. Wäre sie zu seiner Gattin erkoren, würde sie zum christlichen Glauben konvertieren. Onkel Bonzo, ein buddhistischer Priester, soll jedoch nichts davon erfahren. Il commissario erlaubt Pinkerton die Ehe „alla damigella Butterfly del quartiere d’Omara-Nagasaki“. Schon nennt sie sich Madama F.B. Pinkerton. Bonzo unterbricht die Festfreude. Als Verräterin ihres Glaubens verflucht er ihre Seele und verstösst sie mit dem Fluch: „Kami sarundasico!“

Pinkerton tröstet sie. Sie fühlt sich als „rinnegata e felice“ (verstossen und glücklich). Er sieht sie als „giocattolo“, als Spielzeug, während sie sich zur „Dea della luna“ erhebt.   

Verarmt erwarten die Dienerin Suzuki und Butterfly sehnlichst Pinkerton. Sie singt die Sehnsuchts-Arie: „Un bel di... (Eines Tages sehen wir ein Streifchen Rauch im Osten über dem Meer aufsteigen). Mit Pinkertons Bild des Versprechens zur Rückkehr fragt sie Sharpless: „Quando fanno il lor nido in America i pettirossi“ (Wann bauen die Rotkelchen in Amerika ihr Nest?). Seine Antwort ausweichend: „No ho studiato ornitologia“. Goro will sie mit dem reichen Fürsten Yamadori aus Omura verkuppeln. Sharpless liest Pinkertons Brief, in dem er sie als „bel fior di fanciulla“ bezeichnet und sie fragt, was sie täte, käme er auch nach vier Jahren nicht mehr zurück. Ihre Antwort: „Tornar a divertir la gente col cantar oppure meglio morire!“ Sie führt ihren Sohn mit den blauen Augen und blonden Haaren vor. Ein Kanonenschuss verrät Pinkertons Rückkehr. Butterfly ist ausser sich. Rosen mögen ihn empfangen. Doch er kommt nicht allein sondern mit seiner Frau Kate. Er will vom blühenden Heim der Freude und der Liebe Abschied nehmen („Addio, fiorito asil di letizia e d’amor“). Sie übergibt Kate ihr Kind und erdolcht sich.

Gioacchino Rossini: „Il barbiere di Siviglia“ 

 „Largo al factotum“ – Il fortunatissimo barbiere

 

Der Römer Cesare Sterbini verfasste das Libretto nach dem gleichnamigen 1775 in Paris erschienenen Lustspiel von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais. Gioacchino Rossini schrieb seine Komische Oper in 26 Tagen. Sie wurde am 20. Februar 1816 unter der Leitung des Komponisten im Teatro della Torre Argentina in Rom uraufgeführt. Die Anhänger der Vorgängeroper von Giovanni Paisiello missbilligten die Neuvertonung, bis sich Rossini durchsetzte und als glanzvolle opera buffa die Spielpläne an Europas Bühnen bis heute beherrscht.

Schauplatz ist Bartolos Haus in Sevilla.

 

Der geizige, alte Arzt Dottore Bartolo hat es auf sein Mündel Rosina und ihre Erbschaft abgesehen. Unter dem Pseudonym Lindoro macht ihr auch der Conte Almaviva Avancen. Um sein Ziel zu erreichen, besticht der Graf den Barbiere Figaro. Rosinas Musiklehrer Basilio spinnt eine Intrige durch verleumderische Anschuldigungen gegen den Grafen. Rosina setzt ein Zeichen ihrer Verliebtheit in einem Briefchen, das sie Figaro für Almaviva zuspielt. Dieser verschafft sich als verkleideter Gesangslehrer „Don Alonzo“ Zutritt ins Haus des Dottore. Der Schwindel fliegt auf und Almaviva fliegt raus. Ein Notar soll eiligst die Hochzeit mit Bartolo besiegeln. Bei der Beurkundung ist auch der bestochene Musiklehrer als Zeuge geladen. Schliesslich hat Bartolos Bevormundung ausgedient. Almaviva belohnt ihn mit der Überlassung von Rosinas Mitgift, während der Dottore das vereinte Paar mit dem himmlischen Segen („Andate pur, che il ciel vi benedica“) entlässt .

 

In seinem „Barbiere“ zieht Rossini alle Register der heiter komischen Spielarten in Gesang und Accompagnement mit einem nach Mozart’schem Vorbild klein besetzten Orchester (je zweifache Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotte, Hörner, Trompeten, Posaunen, Streicher, Schlagzeug und Gitarre). Rosinas Cavatina „Una voce poco fa“ gilt für Mezzosopranistinnen als Prüfstein der Koloraturen. Mit dem baritonalen Titelhelden hat Rossini im komischen Fach einen würdigen Nachfolger von Mozarts Figaro erfunden, während der Graf als heldischer Tenor den höheren Stand verkörpert und Bartolo im tiefen Bass die Figur des kauzig komischen Alten bis zum glücklichen Ende ausspielt.

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 08.00 bis 12.00 | 13.00 bis 17.00 Uhr

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