Opernreise Venedig Gran Teatro La Fenice Aufführungen im Gran Teatro & Palazzo

Unvergleichlich, unterhaltsam, romantisch: Venedig ist eine Stadt voller Magie. Die wunderschöne Piazza San Marco ist der wohl eleganteste Salon Europas, umgeben von erstrangigen Meisterwerken. Sie werden mit Sicherheit in den faszinierenden Bann dieser Stadt gezogen. Mit einem erfahrenen Stadtführer entdecken Sie die Lagunenstadt. Besuchen Sie eine Aufführung im prachtvollen Gran Teatro La Fenice und in einem venezianischen Palast.


Termine und Preise
4 Tage ab CHF 1'968.-
Abreisedaten
23.03. - 26.03.2023 Do. - So. ab CHF 1'968.-
23.08. - 26.08.2023 Mi. - Sa. ab CHF 1'968.-
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IHR ANSPRECHPARTNER

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1.Tag: Schweiz - Venedig

Anreise via Mailand nach Venedig. Per Taxi-Boot geht es zum Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Lassen Sie sich durch enge und malerische Gassen treiben oder geniessen Sie einen ersten Cappuccino im legendären „Florian“, dem ältesten Café Italiens, in dem schon Goethe, Thomas Mann und Ernest Hemingway das vornehme Ambiente genossen. Am Abend gemeinsames Spezialitäten-Abendessen.

2. Tag: Venedig & Oper

Nach dem Frühstück werden Sie zur Stadtführung erwartet. Bei einem zweistündigen Rundgang lernen Sie einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie z. B. den Markusplatz und die Markuskirche kennen. Freier Nachmittag. Opernaufführung in einem venezianischen Palast. Jeder Akt spielt in einem anderen Palastzimmer.

3. Tag: Venedig & Oper

Am Vormittag Führung durch den weltberühmten Dogenpalast. Anschliessend freier Nachmittag. Am Abend Opernaufführung im Gran Teatro La Fenice.

4. Tag: Venedig - Schweiz

Frühstück im Hotel. Mit dem Taxi-Boot geht es zum Carparkplatz. Rückreise in die Schweiz.

Musikprogramm

Musica a Palazzo

24. März 2023, 20.30 Uhr

Rigoletto (G. Verdi)

Kammeraufführung im Palazzo

Gran Teatro La Fenice

25. März 2023, 15.30 Uhr

Ernani (G. Verdi)

Grosse Aufführung im Theater

Musica a Palazzo

24. August 2023, 20.30 Uhr

La Traviata (G. Verdi)

Kammeraufführung im Palazzo

Gran Teatro La Fenice

25. August 2023, 19.00 Uhr

Cavalleria Rusticana (P. Mascagni)

Grosse Aufführung im Theater

Inbegriffen
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • Taxi-Boot zum Hotel und zurück
  • 1 x Spezialitäten-Abendessen inkl. Wein
  • 1 x Karte 1. Kategorie im Gran Teatro
  • 1 x Opernkarte im Palazzo
  • 1 x Abendessen (25.3.)
  • 1 x Opernaperitif (24.8.)
  • Stadtrundgang Venedig
  • Eintritt und Führung im Dogenpalast
  • Vorzugseintritt Markuskirche
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa

360° Panorama

Inbegriffene Leistungen
Inbegriffen
  • Reise im Car Rouge, 2+1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im ausgesuchten 4* Hotel
  • 3 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • Taxi-Boot zum Hotel und zurück
  • 1 x Spezialitäten-Abendessen inkl. Wein
  • 1 x Karte 1. Kategorie im Gran Teatro
  • 1 x Opernkarte im Palazzo
  • 1 x Abendessen (25.3.)
  • 1 x Opernaperitif (24.8.)
  • Stadtrundgang Venedig
  • Eintritt und Führung im Dogenpalast
  • Vorzugseintritt Markuskirche
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
Hotels

Sie wohnen im 4* Hotel Saturnia an perfekter Lage mitten in Venedig. Den Markusplatz und die Oper erreichen Sie in wenigen Gehminuten.

Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Giuseppe Verdi: „Rigoletto“ - „La donna è mobile“

Das Libretto von Francesco Maria Piave basiert auf dem Versdrama „Le roi s’amuse“ von Victor Hugo (1832). Wegen der Zensur wurde der Schauplatz von Paris nach Mantua verlegt. Das Auftragswerk des Teatro La Fenice wurde am 11. März 1851 in Venedig uraufgeführt.

Der Duca von Mantua berichtet seinem Höfling, dem cortigiano Matteo Borsa, er habe in der Kirche eine unbekannte Schöne entdeckt, die er zu erobern gedenke. Er hat es auch auf die Contessa di Ceprano abgesehen („Questa o quella“). Rigoletto, der buffone di corte, der Bucklige am Hof, verspottet den eifersüchtigen Conte di Ceprano. Der Cavaliere Marullo verkündet, auch Rigoletto habe eine heimliche Geliebte. Dieser rät dem Duca, den lästigen Ceprano zu beseitigen, was dieser mitgehört hat und Rache schwört. Il Conte di Monterone wirft dem Duca die Entführung seiner Tochter vor. Auch er wird verhöhnt. Der Duca lässt ihn festnehmen. Monterone verflucht den Duca und Rigoletto.

Der Fluch verfolgt Rigoletto. Der Bandit Sparafucile bietet ihm seine Dienste als gedungenen Mörder an: „Pari siamo“ - der eine tötet mit dem Schwert, der andere mit dem Fluch. Rigoletto beklagt sein Leben als Krüppel, das ihn zum Bösewicht gemacht hat. Seine Tochter Gilda leidet unter der Einsamkeit. Sie geht in die Kirche und spricht nur mit ihrer Begleiterin Giovanna. Rigoletto erzählt Gilda von ihrer früh verstorbenen Mutter, die ihn trotz seiner Missbildung geliebt habe. Er ermahnt Giovanna, seine Tochter zu bewachen. Der Duca erschleicht sich den Zugang zu Gilda, indem er Giovanna mit Geld zum Schweigen bringt. „T’amo, t’amo“ - Gildas Geständnis an Duca geht ihr leicht über die Lippen, obwohl er sich ihr als mittellosen Studenten vorstellt. Sie liebt auch seinen Doppelnamen: „Gualtier Maldè, caro nomine“.

Marullo erzählt Rigoletto, er sei mit seinen Kumpanen gekommen, um die Contessa di Ceprano zu rauben. Er hält dem Narren eine Maske vors Gesicht und entführt dabei Gilda. Angesichts des leeren Zimmers glaubt der Duca, Gilda sei ihm geraubt worden („Ella mi fu rapita“). Die Verführer hielten sie als Rigolettos Geliebte und brachten sie in den Palazzo. Der Vater fleht um die Freigabe seiner Tochter, die ihm ihre Liebe zum jungen Mann in der Kirche bekennt („Tutte le feste“). In Sparafuciles Schenke muss Gilda mitansehen, wie der Duca in Soldatenuniform die Unbeständigkeit der Frauen rühmt ( „La donna è mobile“) und Sparafuciles Schwester Maddalena den Hof macht. Rigoletto befiehlt Gilda, in Männerkleidern nach Verona zu reisen. Er bezahlt Sparafucile für die Leiche des Duca schon mal die erste Hälfte des Mördergelds. Maddalena fleht ihren Bruder an, er solle statt des jungen Soldaten einen andern zu töten. Gilda belauscht den Mordplan und will sich für den Duca opfern. Sparafucile empfängt sie mit dem Dolch. Den Leichensack in Händen übergibt ihm Rigoletto den Rest des Mördergelds. Aus der Ferne hört man die Stimme des Duca. Entsetzt muss Rigoletto erkennen, dass an seiner Stelle Gilda tot im Sack liegt und dass sich Monterones Fluch erfüllt hat.

Giuseppe Verdi: „La Traviata“ – „A quell amor ch’è palpito!“

Ausgangspunkt zu Verdis Oper ist der französische Roman „La dame aux camélias“ von Alexandre Dumas fils. Daraus entstand ein erfolgreiches Theaterstück. Der italienische Regisseur Francesco Maria Piave, der für Verdi schon die Libretti von „Ernani“ bis „Rigoletto“ verfasst hatte, lieferte dem Komponisten auch die literarische Vorlage zur dreiaktigen Oper „La Traviata“, die Verdi in 45 Tagen vollendete. Sie kam am 6. März 1853 am Teatro La Fenice zur Uraufführung. Doch erst eine Umarbeitung und die Neueinstudierung vom 6. Mai 1854 an Venedigs Teatro San Benedetto verhalfen der Oper zum endgültigen Durchbruch.

Violetta gibt sich dem Genuss eines Festes hin und lindert damit ihr Leiden. Sie tafelt inmitten von Freunden: Vicomte Gaston, Alfredo Germont, Flora Bervoix, Baron Douphol. Alfredo singt das Brindisi-Trinklied: „Libiamo ne’lieti calici“. Man walzert. Violetta erblasst und sieht sich im Spiegel: „Oh qual pallor!“ Sie fragt Alfredo unumwunden: „Da molto è che mi amate?“ Im Duett „Un di felice“ gestehen sich die Beiden ihre Liebe. Sie überreicht ihm eine Kamelie von der Brust, die er erst zurückbringen soll, wenn sie verwelkt ist. Alfredos Liebesworte vom „palpito dell’universo intero“ berühren ihr Herz: „E strano!“ Sie erzählt vom jugendlichen Sehnen nach einem Herrn der Zukunft. Doch sie will frei bleiben und die Freuden des Augenblicks geniessen.

In einem Landhaus schwärmt Alfredo von Violetta, die seinetwegen seit drei Monaten die prunkvollen Feste in der Stadt meidet. Besorgt erzählt die Dienerin Annina, Violetta wolle ihr Hab und Gute, Pferde und Kutschen verkaufen. Sie brauche „mille luigi“. Flora schreibt Violetta an den neuen Zufluchtsort und lädt sie zum Fest in Paris ein. Germont, Alfredos Vater, besucht sie und erfährt vom Brief mit den Verkaufs¬absichten. Er fordert „un sacrificio“, ein Opfer. „Pura siccome un angelo“. Er tönt eine Beziehung seiner Tochter an, die nur heiraten kann, wenn Alfredo in den Schoss der Familie zurückkehre und ihre Ehre rette. Er fordert Violetta zum Verzicht auf Alfredo. Fast zynisch erklärt er ihr die Vorteile einer Trennung und dass der Himmel die Verbindung nicht gesegnet habe. Ihre Hoffnung schwindet, dass sie als Gefallene, als „traviata“, dereinst wieder aufgerichtet werde. Sie ruft die reine Jungfrau an: „Dite alla giovine si bella e pura“. Germont tröstet sie: „Piangi, o misera!“ Sie soll Alfredo sagen, dass sie ihn nicht liebe! Violetta wirft sich an Germonts Brust: “Qual figlia m’abbracciate, forte cosi sarò“. Als Opfer ihrer Liebe will sie sterben: „Conoscva il sacrificio“.

Vater und Sohn liegen sich in den Armen. Germont erinnert ihn an schöne Zeiten und an die Stimme der Ehre („la voce dell’onor“). Alfredo schwört Rache an Floras Fest. Der Marquis D’Obigny streut das Gerücht, Alfredo und Violetta seien getrennt. Auftritt der „Cori di Zingarelle e di Mattadori spagnoli“. Gaston singt das Lied vom Stierkämpfer Piquillo. Alfredo sieht Violetta am Arm von Baron Douphol. Es wird Glück gespielt. 100 Louis auf die Rechte und auf die Linke. Alfredo gewinnt. Violetta warnt Alfredo, er solle verschwinden. Douphol ist der Herausforderer. Ihm hat sie den Schwur getan, Alfredo zu meiden: „Di fuggirti un giuramento sacro io fea“. Sie gibt vor, Douphol zu lieben. Alfredo wirft ihr den Geldbeutel vor die Füsse: Liebe auf Bezahlung! „Gelosa smania“. Die rasende Eifersucht treibt ihn dazu. Erst jetzt gesteht sie, Alfredo bis zum Tode zu lieben!

Doktor Grenwil fühlt ihr den Puls. Ihre Schwindsucht lässt sie nur wenige Stunden noch leben. Im Lektionston liest sie Germonts Brief von der Verwundung des Barons beim Duell. Sie nimmt Abschied vom Leben. Das Bacchanal des „bue grasso“ bricht herein. Alfredo bei Violetta. Er will sie wegtragen von Paris. Germont bereut. Ihr letztes Bekenntnis: „Se una pudica vergine degli anni suoi nel fiore a te donasse il core sposa ti sia..io vo..“. Es ist vollbracht. Sie stirbt in seinen Armen.

Pietro Mascagni "Cavalleria Rusticana" Sizilianische Bauernehre

Der junge Bauer Turiddu singt am Ostermorgen zu Ehren der schönen, leichtfertigen Lola, die er liebt, eine »Sicillana«, obwohl die junge Frau mit dem Fuhrmann Alfio verheiratet ist. Turiddu, der mit Lola, bevor er seinen Militärdienst ableisten musste, verlobt war, fand sie bei seiner Rückkehr verheiratet vor und tröstete sich bei der junge Santuzza, der er die Ehe versprach. Bald brach die alte Liebe zwischen Turiddu und Lola wieder durch, weil Alfio oft nicht zu Hause war. Die beleidigte Santuzza, wütend und eifersüchtig, sucht Mamma Lucia, die gerade in die Ostermesse gehen will, auf und will ihr alles erzählen. Beide werden durch Alfios Ankunft unterbrochen; ängstlich gibt Santuzza Lucia ein Zeichen, zu schweigen. Alfio bestätigt, am Morgen Turiddu in der Nähe seines Hauses gesehen zu haben, obwohl dieser angeblich in Francofonte Wein holen sollte. Alfio geht mit den Leuten, die sich um ihn gesammelt haben, in die Kirche, während Lucia die Wahrheit über ihren Sohn erfährt. Entsetzt geht sie in die Messe, um für Santuzza, die Turiddu zu einer Aussprache erwarten will, zu beten. Kurz darauf stürmt Turiddu herein; er sucht seine Mutter. Santuzza bezichtigt ihn der Treulosigkeit; gereizt antwortet Turiddu und leugnet, Lola zu lieben. Die Auseinandersetzung wird durch Lola unterbrochen, die auf dem Weg zur Kirche vorbeikommt und Santuzzas Anspielungen spöttisch begegnet. Vergeblich beschwört Santuzza Turiddu, zu ihr zurückzukehren. Wütend schleudert er sie zu Boden, um Lola nachzueilen. Die junge Bäuerin verflucht ihren Geliebten, ihre Liebe schlägt in Hass um. In dieser Stimmung findet sie Alfio, dem sie weinend alles enthüllt. Kaum hat sie ausgesprochen, als ihr bewusst wird, was sie angerichtet hat: Alfio ist ausser sich vor Wut und schwört Rache.

Nach der Messe strömen die Leute ins Freie. Turiddu lädt alle zu einem Umtrunk ein. Er will auch Alflio ein Glas Wein anbieten, doch dieser lehnt schroff ab. Turiddu wird klar, dass Alfio alles weiss; er umarmt seinen Gegner und beisst ihn ins rechte Ohr, was nach sizilianischer Sitte einen Zweikampf mit dem Messer auf Leben und Tod bedeutet. Turiddu nimmt Abschied von seiner Mutter und bittet sie, für Santuzza zu sorgen, falls er nicht zurückkehre, dann stürzt er, ehe sie recht begreift, davon. Die Dorfbewohner strömen aufgeregt zusammen. Eine Frau kündet mit schriller Stimme Turiddus Tod. Lucia und Santuzza stürzen ohnmächtig zu Boden. Quelle: Opera-Guide.ch

Giuseppe Verdi "Ernani"

ERSTER TEIL

Ernani, in Wirklichkeit Don Juan von Aragon, lebt in den Bergen als Bandit, weil er sich gegen den König empört hat und von ihm verfolgt wird. Er erzählt seinen Getreuen, dass er Elvira liebt, die bei ihrem Onkel Ruy Gomez de Silva, der sie zur Frau begehrt, lebt. Die Banditen beschliessen, Donna Elvira aus dem Schloss ihres Onkels zu entführen.

Während Elvira sehnsüchtig auf Ernanis Hilfe wartet, dringt Don Carlo in ihr Zimmer ein und bittet sie, seine Gattin zu werden. Elvira bedeutet ihm, dass sie Ernani liebt. Diese Absage macht den Herrscher rasend vor Eifersucht. Ernani kommt durch eine geheime Tür in den Raum und beschuldigt den König, den Tod seines Vaters verursacht zu haben, den er rächen wolle. In diesem Moment betritt der alte Grande das Zimmer und ist erstaunt, zwei junge Männer bei seiner Braut anzutreffen. Als er Genugtuung fordern will, erscheint Riccardo, der Begleiter des Königs, und identifiziert seinen Herrn. Staunend fällt de Silva vor seinem König auf die Knie. Dieser verzeiht ihm und gibt vor, nur ins Schloss gekommen zu sein, um eine geheime Angelegenheit mit ihm zu besprechen. Er bittet um Quartier und erklärt, weil er Ernani nicht blossstellen will, diesen zu seinem Gefolgsmann. Ernani erfasst die Gelegenheit und reitet davon, immer noch von Gedanken an Rache erfüllt.

ZWEITER TEIL

De Silva empfängt Gäste, die er zu seiner Hochzeit mit Elvira gebeten hat. Unter ihnen befindet sich auch Ernani, als Pilger verkleidet. Er erfährt, dass er von Elvira für tot gehalten wird und bittet de Silva um Unterschlupf, den ihm dieser zusagt und mitteilt, dass er Elvira, die gerade den Saal betritt, heiraten wird. Ernani gibt sich zu erkennen und bietet seinen Kopf als Hochzeitsgeschenk, weil er von den Soldaten des Königs verfolgt wird. De Silva verspricht, ihn vor seinen Feinden zu schützen und verlässt den Raum, um Anordnungen zu geben und Ernani an einem sicheren Platz zu verbergen. Elvira gesteht Ernani, dass sie beschlossen hat, sich am Altar vor de Silva zu töten. Der Edelmann kommt und findet das Liebespaar in zärtlicher Umarmung. Empört über den Bruch der Gastfreundschaft und Ernanis Verhalten, fordert er diesen zum Duell. Doch die Ankunft des Königs wird gemeldet. Weil de Silva seinen Gast nicht verraten kann, lässt er ihn in einem Ahnenbild verstecken, während Donna Elvira in ihre Räume geht. Der König tritt mit seinem Gefolge ein; er ist sicher, dass Ernani noch im Schloss ist und befiehlt de Silva, ihn auszuliefern. Dieser weigert sich. Der König nennt ihn einen Verräter, lässt ihn entwaffnen und nach Ernani suchen. Als die Suche ergebnislos bleibt, fordert der König Ernanis oder de Silvas Kopf. Elvira kommt und bittet um Gnade. Der König ändert seinen Entschluss und will das Schloss mit Ernani oder Elvira als Geisel verlassen. Da de Silva sich nach wie vor weigert, Ernani zu übergeben, verlässt der König mit Elvira das Schloss. De Silva holt Ernani aus seinem Versteck und fordert ihn erneut, doch Ernani will gegen den alten Mann nicht kämpfen und klärt ihn auf, dass der König Elvira ebenfalls liebt und deshalb mit sich genommen hat. De Silva will erst Ernani töten und dann den König verfolgen. Ernani kann ihn übereden, ihm zu helfen, erst Elvira, die er noch einmal sehen wolle, zu befreien und verspricht ihm dafür sein Leben. De Silva verlangt ein Pfand. Ernani überreicht ihm sein Jagdhorn und schwört, sich selbst zu töten, wenn er höre, dass de Silva in das Horn blase. Alle brechen auf, um den König zu verfolgen.

DRITTER TEIL

In den Katakomben des Doms zu Aachen versammeln sich die Verschwörer gegen den zukünftigen Kaiser. Auch dieser und sein Vertrauter Riccardo haben sich dort eingefunden, um ihre Gegner zu überwachen. In einem anderen Gewölbe wird gerade der neue Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gewählt. Der König hofft, dass die Wahl auf ihn fällt. Er schickt Riccardo zu der Versammlung und bittet um ein Zeichen, wenn er gewählt sein sollte und befiehlt, dann auch Elvira herbeizuholen. Allein vor der Grabkammer Karls des Grossen, beschliesst er, ihm nachzueifern, öffnet die Tür und tritt ein. Die Verschworenen erscheinen, unter ihnen de Silva und Ernani. Man lost, wer den König töten soll, das Schicksal entscheidet für Ernani. Auch de Silva will den Entführer seiner Braut töten und Ernani von seinem Schwur entbinden, wenn er ihm Don Carlo überlasse. Ernani, an seinen Eid denkend, weigert sich. Da hört man drei Schüsse, das Zeichen, dass Don Carlo gewählt worden ist. Der Kaiser tritt vor und befiehlt den Wachen, die Verräter zu entwaffnen und sofort hinrichten zu lassen. Elvira, die mit ihren Frauen, von Riccardo geführt, hinzukommt, bittet um das Leben ihres Geliebten. Der Kaiser begnadigt alle und führt Elvira mit Ernani zusammen. De Silva schwört Rache.

VIERTER TEIL

In Don Juans Palast zu Saragossa wird Ernanis Hochzeit mit Elvira gefeiert. Durch die fröhliche Gesellschaft schleicht eine dunkle Gestalt mit schwarzer Maske. Als Ernani und Elvira verliebt auf die Terrasse gehen, hört man einen entfernten Hornklang. Ernani weiss, was dies bedeutet und bittet Elvira, einen Arzt zu holen, weil er sich nicht wohl fühle. De Silva erscheint und erinnert Ernani an seinen Eid, und unerbittlich lässt er ihm nur die Wahl zwischen Dolch und Gift. Elvira kommt zurück, gesteht de Silva, nur Ernani zu lieben und bittet um sein Leben. Der alte Mann bleibt hart, Ernani erdolcht sich. Sterbend bittet er seine Geliebte, immer an ihn zu denken. Elvira bricht ohnmächtig zusammen, de Silva, innerlich zerbrochen, triumphiert. Quelle: Opera-Guide.ch

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 07.30 bis 12.00 | 13.00 bis 17.00 Uhr

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