Wiener Staatsoper & Hotel Sacher Madama Butterfly, Cavalleria Rusticana/Pagliacci

Beides sind Institutionen: das erste Opernhaus wie das erste Hotel am Platz. Auf der Bühne begegnen sich die grossen Stars des Belcanto wie Sonya Yoncheva als Butterfly. Im Sacher lustwandelt man von Salon zu Salon, diniert an edlen Tafeln und nächtigt in feinem Damast. Eine Hochfahrt auf dem Riesenrad im Prater gehört ebenso dazu wie der Besuch von Schloss Schönbrunn oder des Interaktiven Klangmuseums im Herzen der Stadt.


Termine und Preise
5 Tage CHF 3'300.-
Abreisedaten
25.06. - 29.06.2023 So. - Do. ab CHF 3'300.-
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IHR ANSPRECHPARTNER

Armin Portner
Leiter Car Rouge Musikreisen
Tel.: 056 461 63 22

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Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Wien

Die lebenswerteste Stadt Europas ist immer wieder einen Besuch wert und empfängt Sie mit Charme und Lebensfreude. Zimmerbezug und Abendessen im legendären Hotel Sacher.

2. Tag: Wien & Staatsoper

Wien - die Stadt der Träume. Von Walzer und Kaffeehaus, Eleganz, Nostalgie, Luxus und Romantik finden Sie hier alles. Bestaunen Sie auf der Rundfahrt die Prunkbauten an der Ringstrasse wie Staatsoper, Burgtheater, Hofburg, Parlament, Universität, Schloss Belvedere sowie den Stephansdom. Bei herrlicher Aussicht geniessen Sie anschliessend eine Fahrt mit dem berühmten Riesenrad im Wiener Prater. Abendessen im Hotel und Aufführung in der Staatsoper.

3. Tag: Schloss Schönbrunn

Am späten Vormittag besuchen Sie das Schloss Schönbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Kaiserfamilie. Geniessen Sie anschliessend den freien Nachmittag oder wie wäre es mit einem Besuch in Wien's Klangmuseum? Ihr Musikreiseleiter wird Sie gerne begleiten. Fakultative Aufführung in der Wiener Staatsoper.

4. Tag: Hofreitschule & Konzert

Die Morgenarbeit bietet Ihnen einen Einblick in die Trainingsarbeit der Bereiter mit ihren Lipizzanern. Die „weissen Stars“ – im herrlichen Ambiente der barocken Reitschule, untermalt von klassischer Wiener Musik. Freier Nachmittag. Freuen Sie sich auf das Konzert im goldenen Saal des Wiener Musikvereins.

5. Tag: Wien - Schweiz

Rückreise in die Schweiz.

Musikprogramm

Wiener Staatsoper

26. Juni 2023, 19.00 Uhr

Madama Butterfly (G. Puccini)

Dirigent- Antonello Manacorda

Cio-Cio-San - Sonya Yoncheva

Pinkerton - Charles Castronovo

Wiener Staatsoper (fakultativ)

27. Juni 2023, 19.00 Uhr

Cavalleria Rusticana (P. Mascagni)

Pagliacci (R. Leoncavallo)

Dirigent - Daniel Harding

Canio - Yonghoon Lee

Nedda - Asmik Grigorian

Musikverein Wien, Goldener Saal

28. Juni 2023, 20.15 Uhr

Wiener Mozart Orchester

Ouvertüren, Arien und Duette aus verschiedenen Mozart Opern

INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2 + 1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im 5* Hotel Sacher
  • 4 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 2 x Abendessen im Hotel
  • Sehr gute Plätze für Oper und Konzert
  • Stadtführung, Riesenradfahrt
  • Eintritt Hofreitschule
  • Führung und Eintritt Schloss Schönbrunn
  • Car Rouge Audiosystem
Reisebus
CarRouge

Die Premium Fahrzeuge sind auf dem neusten Stand der Technik und verfügen über grosszügige Platzverhältnisse: 3 Luxussitze pro Reihe, individuell verstellbare Kopfstützen und eine Innenhöhe von 2.10 m sorgen für ein einzigartiges Raumgefühl.

  • 30 breite, luxuriöse Premium-Fauteuils in 2+1-Bestuhlung
  • Grosszügiger Sitzabstand von 90 cm
  • Sicherheitsgurten an jedem Sitzplatz
  • Höhenverstellbarer Fussraster, verstellbare Rücken- und Armlehnen
  • Einzigartiges Raumgefühl dank 2.10 Meter Innenhöhe
  • Mehrkanal-Tonanlage an jedem Sitz, Spurassistent und Abstandtempomat
  • Gratis WLAN/Internet in Europa

360° Panorama

Inbegriffene Leistungen
INBEGRIFFEN
  • Reise im Car Rouge, 2 + 1 Bestuhlung
  • Musikreiseleitung ab/bis Schweiz
  • Unterkunft im 5* Hotel Sacher
  • 4 x ZF (Zimmer/Frühstücksbuffet)
  • 2 x Abendessen im Hotel
  • Sehr gute Plätze für Oper und Konzert
  • Stadtführung, Riesenradfahrt
  • Eintritt Hofreitschule
  • Führung und Eintritt Schloss Schönbrunn
  • Car Rouge Audiosystem
Hotels
Hotels

Das 5* Hotel Sacher im Herzen von Wien ist Ihr zu Hause für die nächsten Tage. Eines der weltweit besten Luxushotels in einer der kulturell bedeutendsten Städte Europas.

Opernbeschreibung
Opernbeschreibung

Giacomo Puccini: „Madama Butterfly“ – Japanische Tragödie

„ Un bel di, vedremo levarsi un fil di fumo sul’ l’estremo“

Puccini sah in New York das Schauspiel von David Belasco, die Dramatisierung einer japanischen Novelle von John Luther Long. Er war von der Geisha-Tragödie und der fernöstlichen Szenerie fasziniert. Das Libretto schrieben Luigi Illica und Giuseppe Giacosa. Der Komponist machte sich von Schallplatten mit japanischen Volksliedern vertraut und besuchte in Mailand die japanische Tragödie „Sada Yacco“. Nach seiner Heirat mit Elvira Bonturi im Januar 1904 wurde „Madama Butterfly“ am 17. Februar an der Mailänder Scala uraufgeführt. Es war ein „fracasso“, ein Reinfall, der erst nach einer Revision der Oper in einen Triumph umschlug.

Schauplatz ist die Hafenstadt Nagasaki um 1900.

Der Heiratsvermittler Nakodo Goro zeigt Franklin Benjamin Pinkerton, einem Offizier auf dem US-Marineboot „Lincoln“, sein „Nido nuzial“, das er kaufen möchte. Sharpless, US-Konsul in Nagasaki, bewundert die Aussicht auf Berge und Hafen. Pinkerton schwärmt von der freien Liebe, während Sharpless sie als „un facile vangelo“, ein leichtes Evangelium, bezeichnet. Goro preist die käufliche Liebe für nichts („per nulla sol cento yen“). In seiner Arie „Amore o grillo“ wägt Pinkerton ab, ob es Liebe oder Grillen seien, die ihn zum Schmetterling mit der durchsichtigen Figur eines „paravento“ hinzögen. Cio-Cio-San alias Butterfly rühmt den Duft des Frühlings und besingt ihre reiche Herkunft, die nach dem Tod des Vaters in Armut umschlug und sie als 15jährige Geisha ihr Leben fristen liess. Der Aufzug ihrer Verwandtschaft belustigt Pinkerton. Aus den Ärmeln ihres Kimonos zaubert die Butterfly allerhand Nippes: „fazzoletti, pipa, cintura, fermaglio, specchio, ventaglio“ (Tücher, Pfeife, Gürtel, Brosche, Spiegel, Fächer) zuletzt „una cosa sacra“, das Geschenk eines Mikado an ihren Vater, überreicht mit der Geste eines aufgeschlitzten Bauches. Pinkerton führt sie ihre „ottokè“ vor, ihre Püppchen, die die Seelen ihrer Vorfahren repräsentieren. Wäre sie zu seiner Gattin erkoren, würde sie zum christlichen Glauben konvertieren. Onkel Bonzo, ein buddhistischer Priester, soll jedoch nichts davon erfahren. Il commissario erlaubt Pinkerton die Ehe „alla damigella Butterfly del quartiere d’Omara-Nagasaki“. Schon nennt sie sich Madama F.B. Pinkerton. Bonzo unterbricht die Festfreude. Als Verräterin ihres Glaubens verflucht er ihre Seele und verstösst sie mit dem Fluch: „Kami sarundasico!“

Pinkerton tröstet sie. Sie fühlt sich als „rinnegata e felice“ (verstossen und glücklich). Er sieht sie als „giocattolo“, als Spielzeug, während sie sich zur „Dea della luna“ erhebt.

Verarmt erwarten die Dienerin Suzuki und Butterfly sehnlichst Pinkerton. Sie singt die Sehnsuchts-Arie: „Un bel di... (Eines Tages sehen wir ein Streifchen Rauch im Osten über dem Meer aufsteigen). Mit Pinkertons Bild des Versprechens zur Rückkehr fragt sie Sharpless: „Quando fanno il lor nido in America i pettirossi“ (Wann bauen die Rotkelchen in Amerika ihr Nest?). Seine Antwort ausweichend: „No ho studiato ornitologia“. Goro will sie mit dem reichen Fürsten Yamadori aus Omura verkuppeln. Sharpless liest Pinkertons Brief, in dem er sie als „bel fior di fanciulla“ bezeichnet und sie fragt, was sie täte, käme er auch nach vier Jahren nicht mehr zurück. Ihre Antwort: „Tornar a divertir la gente col cantar oppure meglio morire!“ Sie führt ihren Sohn mit den blauen Augen und blonden Haaren vor. Ein Kanonenschuss verrät Pinkertons Rückkehr. Butterfly ist ausser sich. Rosen mögen ihn empfangen. Doch er kommt nicht allein sondern mit seiner Frau Kate. Er will vom blühenden Heim der Freude und der Liebe Abschied nehmen („Addio, fiorito asil di letizia e d’amor“). Sie übergibt Kate ihr Kind und erdolcht sich.

Pietro Mascagni "Cavalleria Rusticana" Sizilianische Bauernehre

Der junge Bauer Turiddu singt am Ostermorgen zu Ehren der schönen, leichtfertigen Lola, die er liebt, eine »Sicillana«, obwohl die junge Frau mit dem Fuhrmann Alfio verheiratet ist. Turiddu, der mit Lola, bevor er seinen Militärdienst ableisten musste, verlobt war, fand sie bei seiner Rückkehr verheiratet vor und tröstete sich bei der junge Santuzza, der er die Ehe versprach. Bald brach die alte Liebe zwischen Turiddu und Lola wieder durch, weil Alfio oft nicht zu Hause war. Die beleidigte Santuzza, wütend und eifersüchtig, sucht Mamma Lucia, die gerade in die Ostermesse gehen will, auf und will ihr alles erzählen. Beide werden durch Alfios Ankunft unterbrochen; ängstlich gibt Santuzza Lucia ein Zeichen, zu schweigen. Alfio bestätigt, am Morgen Turiddu in der Nähe seines Hauses gesehen zu haben, obwohl dieser angeblich in Francofonte Wein holen sollte. Alfio geht mit den Leuten, die sich um ihn gesammelt haben, in die Kirche, während Lucia die Wahrheit über ihren Sohn erfährt. Entsetzt geht sie in die Messe, um für Santuzza, die Turiddu zu einer Aussprache erwarten will, zu beten. Kurz darauf stürmt Turiddu herein; er sucht seine Mutter. Santuzza bezichtigt ihn der Treulosigkeit; gereizt antwortet Turiddu und leugnet, Lola zu lieben. Die Auseinandersetzung wird durch Lola unterbrochen, die auf dem Weg zur Kirche vorbeikommt und Santuzzas Anspielungen spöttisch begegnet. Vergeblich beschwört Santuzza Turiddu, zu ihr zurückzukehren. Wütend schleudert er sie zu Boden, um Lola nachzueilen. Die junge Bäuerin verflucht ihren Geliebten, ihre Liebe schlägt in Hass um. In dieser Stimmung findet sie Alfio, dem sie weinend alles enthüllt. Kaum hat sie ausgesprochen, als ihr bewusst wird, was sie angerichtet hat: Alfio ist ausser sich vor Wut und schwört Rache.

Nach der Messe strömen die Leute ins Freie. Turiddu lädt alle zu einem Umtrunk ein. Er will auch Alflio ein Glas Wein anbieten, doch dieser lehnt schroff ab. Turiddu wird klar, dass Alfio alles weiss; er umarmt seinen Gegner und beisst ihn ins rechte Ohr, was nach sizilianischer Sitte einen Zweikampf mit dem Messer auf Leben und Tod bedeutet. Turiddu nimmt Abschied von seiner Mutter und bittet sie, für Santuzza zu sorgen, falls er nicht zurückkehre, dann stürzt er, ehe sie recht begreift, davon. Die Dorfbewohner strömen aufgeregt zusammen. Eine Frau kündet mit schriller Stimme Turiddus Tod. Lucia und Santuzza stürzen ohnmächtig zu Boden. Quelle: Opera-Guide.ch

Ruggero Leoncavallo " I Pagliacci"

PROLOG

Tonio verkündet den Zuschauern, dass sie heute nicht wie sonst Fabeln und Märchen im Theater sehen, sondern eine wahre Geschichte aus dem täglichen Leben, an die sich der Autor erschüttert noch erinnert.

1. Akt

Von den Landleuten freudig begrüsst, zieht Canios Komödiantentruppe in ein Dorf bei Montalto ein. Der alternde eifersüchtige Canio ist an diesem Tag schlecht gelaunt und gibt Tonio, der Nedda galant beim Absteigen vom Wagen helfen will, eine heftige Ohrfeige. Ein Bauer lädt Canio und Beppo in die Taverne zum Wein. Tonio gibt vor, sich um den Esel kümmern zu müssen. Als ein Bauer scherzhaft meint, Tonio bleibe nur da, um Nedda zu verführen, droht Canio, jeden zu töten, der sich seiner Frau zu nähern versuche. Dann geht er mit Beppo in die Schenke. Canios Eifersucht ist nicht unbegründet, denn Nedda hat seit langem einen Liebhaber, den sie, nachdem Canio verschwunden ist, ruft, um dem ungeliebten Mann, der sie als armes Mädchen zu sich nahm, entkommen zu können. Doch nicht Silvio, Neddas Liebhaber, erscheint, sondern Tonio, der Nedda ebenfalls begehrt. Als er zudringlich wird, schlägt Nedda ihn mit der Peitsche. Rache schwörend entfernt er sich. Er bemerkt, wie Silvio herbeieilt und Nedda seine Liebe gesteht. Während Tonio rachsüchtig fortgeht, um Canio über Neddas Rendezvous zu informieren, beschliesst das Liebespaar, noch in dieser Nacht zu fliehen. Der sich mit Tonio leise nähernde Canio hört die Abschiedsworte, doch Silvio kann mit Neddas Hilfe entkommen. Vergebens versucht Canio, vor Wut und Eifersucht ausser sich, den Namen des Liebhabers zu erfahren. Er wird, als er seine Frau erstechen will, gewaltsam von Beppo und Tonio zurückgehalten und zu der in Kürze beginnenden Vorstellung weggebracht. Tonio beruhigt den Verzweifelten und meint, im Spiel werde sich der Liebhaber schon verraten.

2. Akt

Bevor die angekündigte Komödie beginnt, warnt Nedda, die Eintrittskarten verkauft, ihren Liebsten vor der Rache ihres Mannes. Das Publikum wird unruhig und schimpft, weil die Vorstellung immer noch nicht begonnen hat, ist aber schnell zufrieden, als sich der Vorhang hebt und das Stück beginnt:

Colombine, die mit Bajazzo verheiratet ist, hat ein Abenteuer mit Harlekin, der ihr eine zärtliche Serenade singt. Auch Taddeo liebt die Schöne, wird aber mit Spott zurückgewiesen. Mit zynischen Worten, die sich auf Nedda beziehen, entfernt sich der Tölpel. Harlekin flirtet mit Colombine. Da stürzt Taddeo herein und warnt die beiden vor dem heraneilenden Bajazzo, der von dem Stelldichein wisse. Schnell verabschiedet sich der Harlekin mit denselben Worten wie zuvor Silvio von Nedda. Bajazzo hört dies und gerät in Zorn. Immer wilder dringt er in Nedda, den Namen ihres Geliebten zu verraten; das Publikum spürt die Echtheit des Spiels und ist hingerissen. Colombine will den Eifersüchtigen beruhigen und versucht, ihre Komödiantenrolle weiterzuspielen, doch ihre Worte klingen in Bajazzos Ohren wie Hohn und Spott. Vor Eifersucht rasend, ersticht Canio zum Entsetzen des Publikums seine Frau und den ihr zu Hilfe eilenden Silvio. Widerstandslos lässt sich Canio festnehmen, während Tonio der Menge bedeutet, das Spiel sei zu Ende. Quelle: Opera-Guide.ch

Beratung und Buchung: Montag – Freitag von 07.30 bis 12.00 | 13.00 bis 17.00 Uhr

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